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Windenergie

Vor dem Hintergrund, dass die natürlichen Rohstoffe der Erde wie Kohle und Erdöl nicht unerschöpflich sind und sowohl ihr Abbau als auch ihre Verarbeitung erhebliche Schäden für die Umwelt mit sich bringen und auch die friedliche Nutzung der Atome umstritten und nicht ohne Gefahren ist, wird immer mehr zu den so genannten erneuerbaren Energieträgern übergegangen.

Eine und zugleich auch die älteste Methode der Menschheit, sich die Natur zu Nutze zu machen ist die Windenergie. Nach dem Prinzip der alten Windmühlen, die bereits in der frühen Menschheitsgeschichte bekannt war, funktionieren die modernen Windräder noch immer. Der Vorteil besteht darin, dass Windanlagen in allen Klimazonen, auf See und dem Land eingesetzt werden können, da es praktisch keine windstillen Gebiete auf der Erde gibt.
Zum anderen sorgt die Sonneneinstrahlung am Tage für stärkere Windbewegungen als in der Nacht, so dass der erhöhte Energiebedarf tagsüber auf natürliche Weise abgedeckt werden kann. Nicht unbeachtet bleibt auch die Tatsache, dass durch die Nutzung der Windenergie keine die Umwelt belastenden Faktoren auftreten.

Kritiker bemängeln zwar die „Verschandelung“ weiter Landschaftsteile durch moderne Windparkanlagen, aber auch hier dürften der Entwicklung und technischen Machbarkeit noch keine Grenzen gesetzt sein. In Deutschland erhielt die Nutzung der Windenergie durch das so genannte Stromeinspeisungsgesetz von 1991, mit dem die Stromabnehmer zur Annahme des erzeugten Stromes verpflichtet wurden, einen enormen Anschub. In den Jahren danach boomte die Branche regelrecht. Obwohl es seit Ende der Neunziger Jahre keine Investitionszuschüsse von Bund und Ländern mehr gibt, bleibt zu hoffen, dass die Bedeutung der Ressource „Wind“ nicht aus den Augen verloren wird.

Veröffentlicht in Strom am 22.11.2010
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