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Sonntag, 1. August 2021

Testamentsregister.de - Zentrales Testamentsregister für Deutschland

Testamentsregister.de - Zentrales Testamentsregister für Deutschland
Freitag, 19.06.2015 Wer in Deutschland seine Erbangelegenheiten regeln möchte, hat dafür im wesentlichen die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten: das handschriftliche oder das notarielle Testament. Bei der notariellen Variante liegt der Vorteil in der höheren Rechtssicherheit. Allerdings hilft diese nichts, wenn das entsprechende Schriftstück nach dem Tod nicht aufgefunden wird. Deshalb gibt es seit Anfang 2012 das zentrale Testamentsregister.

In der Vergangenheit kam es zuweilen vor, dass notarielle Testamente dem Nachlassgericht nicht vorgelegt wurden. Die Gründe für eine solche Vorgehensweise sind vielfältiger Natur. In den meisten Fällen dürfte es sich dabei um die Enterbung naher Angehöriger gehandelt haben. Ehe diese auf ihr Erbe verzichten mussten, unterschlugen diese lieber die Tatsache, dass es einen notariell abgefassten letzten Willen gab und erhielten ihr Erbteil im Rahmen der gesetzlichen Erbfolge. Denn wenn es kein Testament gibt, regelt das Gesetz, wie das jeweilige Erbe zu verteilen ist.

Insofern kommt der Auffindbarkeit von Testamenten entscheidende Bedeutung zu. Zwar besteht die Möglichkeit, notarielle Testamente bei den zuständigen Amtsgerichten zu hinterlegen. Diese Vorgehensweise ist allerdings mit weiteren Gebühren verbunden und nicht zwingend vorgeschrieben. Von daher erfüllt das zentrale Testamentsregister eine wichtige Funktion.

Wie bereits auf der Startseite des Testamentsregisters beschrieben wird, erfolgt eine Anfrage beim Register bei jedem Todesfall von Amts wegen. Insofern besteht nicht nur eine Verpflichtung der Notare zur Hinterlegung von Testamenten im Register, sondern dieses muss auch jedes Mal kontaktiert werden, wenn ein Mensch gestorben ist, der etwas zu vererben hat.



Für die Erben ergibt sich hierdurch keinerlei Verzögerung. Denn die anderen Formalitäten im Rahmen eines Erbfalls nehmen deutlich mehr Raum ein als die einfache und schnelle Recherche beim Testamentsregister. Bei diesem sind im Übrigen nicht nur die notariellen Testamente eingetragen, sondern auch private handschriftliche Testamente, die bei Gericht hinterlegt wurden. Wer bei seinem letzten Willen sicher gehen möchte, dass genau die erben, die auch eben sollen, hat durch das zentrale Testamentsregister die Gewissheit, dass das eigene Testament auf jeden Fall seine Wirkung entfalten wird.

Weil das Thema "Erbe" immer auch mit dem eigenen Tod verknüpft ist, schiebt viele das Anlegen eines eigenen Testaments gern vor sich her. Entsprechend gering sind dann oft die Vorkenntnisse, wenn es darum geht, den letzten Willen so abzufassen und zu hinterlegen, dass er nach dem Tod auch zur Geltung kommt.

Entsprechend umfangreich gestalten sich die auf den Internetseiten des Testamentsregisters aufgeführten Informationen rund um das Thema Testament. Die Themen reichen dabei von Funktion und Arbeitsweise des Registers über sicheres Vererben und Erben bis hin zu Einzelheiten der Überführung von Verzeichnissen. Ergänzt werden diese allgemeinen Informationen durch aktuelle Meldungen und eine Übersicht über die Rechtsprechung zum Thema Testament. Wenn dann noch Fragen offen sein sollten, bietet die Seite des Testamentsregisters alle Arten der persönlichen wie auch schriftlichen Kontaktaufnahme im Serviceteil an. (ct)

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