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Sonntag, 25. Februar 2024

Schwarzbuch - Bund der Steuerzahler stellt "Die öffentliche Verschwendung 2013" vor

Schwarzbuch - Bund der Steuerzahler stellt "Die öffentliche Verschwendung 2013" vor
Freitag, 18.10.2013 Wie jedes Jahr hat der Bund der Steuerzahler heute, am 17. Oktober 2013, sein aktuelles Schwarzbuch vorgelegt. Im Schwarzbuch "Die öffentliche Verschwendung 2013"  geht’s den deutschen Behörden wieder wegen Verschwendung öffentlicher Gelder an den Kragen. Zu Recht.

Der Bund der Steuerzahler listet in seinem neuen Schwarzbuch wieder mehr als 100 Negativbeispiele auf, die zeigen, wie unachtsam sowohl Regierung als auch Behörden mit Steuergeldern umgehen. Auch in diesem Jahr stehen teure Großprojekte und öffentliche Bauten im Fokus der Organisation, darunter der neue Berliner Flughafen, die Hamburger Elbphilharmonie und das Hauptquartier des Bundesnachrichtendienstes.

Daneben fordert der Bund der Steuerzahler weniger Bauten, die einfach nur so in der Gegend herumstehen, ohne von Nutzen zu sein. Brücken, über die keiner fährt oder Radwege, die ins Nirwana führen.

Das Schwarzbuch deckt alles rücksichtslos auf. Auch an Skurrilem mangelt es nicht. So wurden beispielsweise in Schwerin vireninfizierte Computer kurzerhand verschrottet und durch neue ersetzt. Kostenpunkt: knapp 150.000 Euro.



In Hiddenhausen, einem kleinen Dorf in Nordrhein-Westfalen, kam es nach einem Wasserschaden in einer Schule zu keiner Einigung der zuständigen Behörden. Nachdem Gutachten endlos hin und her geschickt worden waren, war es letztendlich zu spät für die Behebung des Schadens. Der Schimmel hatte inzwischen zu viel Schaden angerichtet, sodass nun eine neue Schule her muss. Solche und mehr kleine und große Schildbürgerstreiche finden sich im Schwarzbuch "Die öffentliche Verschwendung 2013" zurgenüge.

Aber auch positive Fallbeispiele listet der Steuerzahlerbund auf, darunter die Nennung eines Bürgermeisters, der für die Kosten seiner Geburtstagsparty jetzt selbst aufkommt – zumindest teilweise. Zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre...

Ab sofort könnt Ihr Euch das Schwarzbuch 2013 nach Eingabe Eurer Kontaktdaten auf der Webseite des Bundes für Steuerzahler als PDF-Datei kostenlos downloaden.

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