Startseite   Der Preisvergleich   Die Gemeinde   Das Magazin  

Geizkragen.de - Das Magazin - Sonstiges

Dienstag, 11. Mai 2021

"Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft" - Jeremy Rifkins schöne neue kostenlose Welt

"Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft" - Jeremy Rifkins schöne neue kostenlose Welt
Donnerstag, 24.09.2015 Vor wenigen Tagen stellte Bestsellerautor Jeremy Rifkin sein neustes Buch "Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft" im Allianz Forum am Pariser Platz in Berlin vor. Der anerkannte US-amerikanische Soziologe und Ökonom, der Bundeskanzlerin Merkel beratend zur Seite steht und von Sigmund Gabriel öffentlich zitiert wird, raubte mit seinem Vortrag nicht allein "Internetbotschafterin" Gesche Joost den Atem, sondern dem ganzen Saal.

Tod dem Kapitalismus? Es lebe der Mensch ohne Eigennutz!
Was aber steckt hinter Rifkins neuem Buch "Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft" mit dem etwas umständlich formulierten Untertitel "Das Internet der Dinge, kollaboratives Gemeingut und der Rückzug des Kapitalismus"? Das unaufhaltsame Ende des Kapitalismus? Die Vision von einem neuen Menschen – ganz ohne Eigennutz und frei von Eigentumsdenken? Diese forschen Thesen lassen sich durchaus aus dem Buch des Ökonomen herauslesen, der sich als strikter Befürworter von Tauschgemeinschaften, freier Software und erneuerbarer Energien versteht. Und ausgerechnet Deutschland wurde von dem Freigeist als treibende Kraft für den Einstieg in ein neues Zeitalter auserkoren.

Smart Grid und das "Internet der Dinge"
Rifkin sympathisiert mit dem intelligenten Stromnetz Smart Grid, das große Energiekonzerne in die Knie zwingen will, da Allgemeingüter wie Sonne, Wind und Wasser untereinander geteilt werden - ähnlich wie Informationen im Internet.  Weltweit soll das sogenannte "Internet der Dinge" zu einem Netzwerk mutieren, das alles und jeden miteinander vernetzt und gemeinschaftlich eine neue Ökonomie des Teilens und Tauschens zur Folge haben wird wie sie sich heutzutage ja schon abzeichnet. Kostenlose Software und Smartphones zum Schleuderpreis sollen die Basis für die neue Ökonomie bilden.



Vom 3-D-Drucker und anderen wundersamen Dinge
Damit wird sich die Einstellung zum Eigentum grundlegend ändern, denn jeder kann problemlos seine eigene Webseite erstellen und Dienste in seinem Stadtviertel oder im gesamten Wohnort zum Teilen anbieten. Und nicht nur das. Neue Technologien und gigantische Erfindungen wie beispielsweise der 3-D-Drucker, der das Drucken von Produkten möglich machen soll, sollen Kosten, Zeit und Arbeit sparen, da jeder sich selber die Waren herstellen kann, die er benötigt. Der Fantasie und Wunderwelt Rifkins sind keine Grenzen gesetzt. Intelligente Netzwerke ersetzen Märkte, das Teilen den Besitz, der Teamgeist den Eigennutz. Wer braucht da noch viel Geld?  

Wenn Euer Interesse an der schönen neuen Welt Rifkins geweckt ist, bestellt Euch einfach das über 500 Seiten umfassende Buch "Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft", soeben erschienen im Campus Verlag. Übrigens – noch gibt's das Buch ausschließlich gegen Geld ;-) 27 Euro werden aktuell bei Amazon.de oder fällig.

Die Seite des Anbieters ist zur Zeit nicht erreichbar

Hinterlasse einen Kommentar




Login  Veröffentliche Deine Artikel im Magazin!

Finde uns auf Facebook