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Geizkragen.de - Das Magazin - Rezepte

Donnerstag, 13. Dezember 2018

BrewDog bietet hunderte Rezepte für echtes schottisches Bier zum kostenlosen Download

Mittwoch, 16.03.2016 Ich sag Euch, die Schotten haben's echt drauf! Vor gut 10 Jahren hatten Martin Dickie und James Watt eine geniale Schnapsidee. Sie gründeten eine kleine schottische Brauerei, die unter dem Namen "BrewDog" schon bald ganz groß rauskam.

Vom Tellerwäscher zum Millionär – so oder ähnlich liest sich die Gründerstory der beiden Schotten Martin Dickie und James Watt. Dickie, gelernter Brauer, ist gerade mal 24 Jahre alt und malocht in einer Whisky-Brennerei. Sein Freund Watt hat soeben sein Jurastudium abgeschlossen mit der bitteren Erkenntnis, dass der Beruf des Anwalts wohl nichts für ihn ist. Also jobbt er erst mal. Nebenbei fangen die beiden an, Bier zu brauen.

Ohne einen Cent in der Tasche besorgen sie sich einen kleinen Kredit und kaufen ein sparsames Equipment zum Brauen. Am Wochenende wird das Gebraute auf dem Markt unter die Leute gebracht. Doch die paar Kisten Bier bringen nicht genug Geld, um den Kredit abzuzahlen.

Einige Zeit später gewinnen die beiden Jungs einen Flaschenbier-Wettbewerb und räumen mit ihrem selbst gebrauten Bier auf einen Schlag die ersten vier Plätze ab. Nun nimmt die Geschichte ihren Lauf. Der Schrei nach dem Starkbier wird immer lauter. Um der wachsenden Nachfrage nachzukommen, bemühen sich Dickie und Watts um einen weiteren Kredit, der ihnen schließlich mit ein wenig Trickserei gewährt wird. Fix werden noch ein paar Leute eingestellt und schon machen Watt und Dickie die Brauerei BrewDog zu ihrem Hauptberuf.



Mittlerweile erwirtschaften die beiden Gründer von BrewDog knapp 50 Millionen Euro Umsatz, liefern rund 100.000 Hektoliter Bier in über 50 Länder und freuen sich über mehr als 350 Mitarbeiter –  Tendenz steigend. Hinzu kommen zig Brewdog Bars - bald auch eine in Berlin.

Unter dem Titel "Brewing For Punks" haben die beiden Schotten kürzlich ihre Bierrezepte im Internet veröffentlicht - mit allem Pipapo: Zutaten, Temperatur and so on. Die Bierrezepte füllen mehr als 200 Seiten und können kostenlos als PDF heruntergeladen werden. Jetzt kann jeder das schottische Bier selber brauen.

Alles nur ein Marketing-Gag? Sicher nicht nur. Die beiden Jungs hoffen auf Eure Mithilfe, denn die Rezepte sollen nicht nur selbst ausprobiert, sondern auch verbessert und dann mit allen geteilt werden. Anleitungen zum Brauen findet Ihr im Netz zum Beispiel auf dem Portal Brauen.de oder auch in den Foren eingefleischter Hobbybrauer (Geizkragen berichtete). Na dann Prost ;-)

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