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Dienstag, 20. November 2018

Ehrenamtskarte bietet Ehrenamtlichen Rabatte und andere Vergünstigungen

Ehrenamtskarte bietet Ehrenamtlichen Rabatte und andere Vergünstigungen
Mittwoch, 03.06.2015 Ehrenamtskarte als Anerkennung
Das Ehrenamt ist das eigentliche Herz vieler Einrichtungen und Organisationen. Denn ohne ehrenamtliches Engagement käme die Unterstützung hilfebedürftiger Menschen viel zu kurz. Dafür verdient es ein Dankeschön. Die Ehrenamtskarte ist eine Form, das freiwillige Engagement zu würdigen.

Auch wenn Ehrenamtliche ihr freiwilliges Engagement oftmals als Chance begreifen, sich persönlich weiterzuentwickeln, verdient ihr unentgeltlicher Einsatz Anerkennung. Mit der Ehrenamtskarte soll die Arbeit der vielen freiwillig Engagierten in Deutschland belohnt werden.

Rabatte und andere Vergünstigungen für Ehrenamtliche
Mittlerweile hat fast jedes Bundesland (ausgenommen Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland und Sachsen-Anhalt sowie diverse Kommunen innerhalb eines Bundeslandes) eine eigene Ehrenamtskarte eingeführt. Die persönliche, nicht übertragbaren Karte soll ehrenamtlich Tätigen je nach Bundesland viele Vergünstigungen in öffentlichen, gemeinnützigen sowie privaten Einrichtungen gewähren. Dies können zum Beispiel Rabatte beim Einkauf sein, freier Eintritt in Freibäder, Gratis-Besuche in Museen, umsonst mit Bus und Bahn fahren, Rabatte bei Schiffsfahrten und vieles mehr. Fragt sich nur, warum bisher nur so Wenige die Ehrenamtskarte für sich beanspruchen?

Voraussetzungen für die Ehrenamtskarte
Wie so oft verstellen bürokratische Hürden den Weg zur Ehrenamtskarte. Obwohl auf den ersten Blick alles recht einfach aussieht. Doch bevor Ihr die Ehrenamtskarte beantragen könnt, muss das Kleingedruckte genau gelesen werden,um sich Klarheit über die nötigen Voraussetzungen zu verschaffen.

Meist sind mindestens fünf Stunden ehrenamtliches Engagement pro Woche Voraussetzung. Das macht satte 250 Stunden in einem Jahr. Schön und gut. Diese Stunden müssen zudem minutiös belegt werden. Als ob es nichts Wichtigeres zu tun gäbe. Und das sehen wohl auch viele der ehrenamtlich Engagierten so.

Die Gültigkeitsdauer ist meist auf zwei Jahre beschränkt, soll aber, einmal beantragt, problemlos verlängert werden können – es sei denn, die nötigen Voraussetzungen werden nicht mehr erfüllt. Zum Beispiel, wenn weniger Zeit in die ehrenamtliche Tätigkeit investiert wird. Zwei oder drei Stunden wöchentlich reichen nicht aus, auch wenn das Engagement unverzichtbarer Bestandteil unserer Gemeinschaft geworden ist.



Zu den nötigen Voraussetzungen zählt außerdem ein jeweils vom Bundesland festgelegtes Mindestalter des Antragsstellers. Zudem muss es sich um eine gemeinwohlorientierte Tätigkeit ohne Bezahlung handeln und das freiwillige Engagement muss zum Zeitpunkt Eurer Antragstellung bereits mindestens drei Jahre bestehen. Es muss die klare Absicht bestehen, das Ehrenamt auch zukünftig auszuüben.

Bundesländer und Antragstellung
Wenn Ihr Euch als Ehrenamtlicher von den genannten Hürden nicht abschrecken lasst und die Voraussetzungen für die Ehrenamtskarte in Eurem Bundesland erfüllt, steht einem Antrag nichts mehr im Wege. Über die teilnehmenden Städte und Partner, die verschiedenen Vergünstigungen und die Bewerbungsformulare könnt Ihr Euch auf der zuständigen Webseite Eures Bundeslandes informieren.

Hier eine Link-Liste der Bundesländer, die bereits eine Ehrenamtskarte eingeführt haben:

Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
=ehrenamtskarte&no_cache=1]Brandenburg
Bremen
Hessen
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Sachsen
Schleswig-Holstein
Thüringen

Bundesweit gültige Ehrenamtscard der AGD
Eine weitere Form der Anerkennung ist die bundesweite Ehrenamtscard des Vereins Arbeitsgemeinschaft Deutschland (AGD), mit der Ehrenamtliche bei mehr als 1.000 Firmen (Tendenz steigend!) Vergünstigungen erhalten, darunter Rabatte beim Einkauf, in Hotels, Gaststätten, Kinos und vielen anderen Geschäften und Unternehmen - und das bundesweit! (Geizkragen berichtete)

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