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Mittwoch, 1. Dezember 2021

Facebook Safety Check hilft Freunden bei Katastrophen

Mittwoch, 18.11.2015 Nach den schrecklichen Anschlägen in Paris haben viele große Unternehmen wie Google, Facebook oder eBay ihr Beileid bekundet. Facebook ist noch einen Schritt weiter gegangen und hat den sogenannten Facebook "Safety Check" freigeschaltet. Das Tool, das bisher ausschließlich bei Naturkatastrophen zum Einsatz kommen sollte, wird laut Unternehmen ab sofort immer und überall in äußersten Notsituationen verfügbar sein.

Wenn zahlreiche Menschen ihre Liebsten in Gefahr glauben oder selbst in eine bedrohlichen Situation kommen, versuchen oftmals alle gleichzeitig zu telefonieren. Das fordert die Mobilfunknetze dermaßen heraus, dass diese nicht selten ganz ausfallen - so geschehen nach den Terroranschlägen von Paris. Dies war für Facebook Anlass, "für die Menschen, die dort sind, und für Familie und Freunde, die besorgt auf Nachrichten warten" den Safety Check zu aktivieren.

Entwickelt wurde der Safety Check bereits 2013 anlässlich des Tsunami in Japan mit dem Ziel, Facebook Nutzern zukünftig die Möglichkeit bieten zu können, zu prüfen, ob es ihren Liebsten, Freunden und Verwandten gut geht. Im April 2015 nach dem schrecklichen Erdbeben in Nepal kam der Safety Check zum ersten Mal zum Einsatz. 2015 wurde das Tool laut Facebook insgesamt fünfmal aktiviert.

Da Facebook nicht nur über das Mobilfunknetz erreichbar ist, sondern auch über WLAN oder DSL, kann die Facebook-Funktion in Notsituationen äußerst hilfreich sein, denn ein Weg ins Internet ist fast immer zu finden. Das beweist folgender Post einer Nutzerin in der Terrornacht: "Danke Facebook, per Anruf oder SMS war kein Durchkommen nach Paris... Dank euch weiß ich, dass es meinen Freunden gut geht." Facebook hatte den Safety-Check kurz nach Mitternacht aktiviert. Dank des Tools konnten betroffene User freiwillig angeben, ob sie sich in Sicherheit befinden.



Und so funktioniert der Safety Check: Wenn Ihr bei Facebook eingeloggt seid, erfahrt Ihr direkt auf der Startseite des Safety Checks, welche Freunde von Euch sich im entsprechenden Gefahrengebiet aufhalten und bereits als "sicher" markiert haben. Außerdem erhaltet Ihr eine Benachrichtigung zum Status der Freunde, die sich im betreffenden Gebiet befinden und schon als "sicher" gekennzeichnet haben. Wenn Ihr Euren Status selbst als "sicher" markieren möchtet, genügt ein Klick auf "Ich bin in Sicherheit". Facebook weiß dann, dass alle o.k. ist. Eure Freunde werden dann automatisch darüber informiert, sobald sie Euren Status prüfen. Es können aber auch andere Personen als "sicher" markiert werden.

Alle User, die sich an einem Unglücksort aufhalten, erhalten in der Regel automatisch das Angebot, den eigenen Status auf "sicher" zu setzen. Um den Aufenthaltsort der Nutzer zu bestimmen, nutzt das Soziale Netzwerk verschiedene Methoden. Unterläuft Facebook dabei ein Fehler, könnt Ihr auch angeben, dass Ihr Euch nicht innerhalb des betroffenen Gebiets aufhaltet.

Fazit: Der Safety Check ist eine sehr hilfreiche Funktion, da heutzutage enorm viele Menschen Facebook nutzen. Das Tool ist zwar kein fertiges Produkt, wird aber ständig weiterentwickelt. Deshalb ist ein entsprechendes Feedback alles User erwünscht. Bleibt zu hoffen, dass der Safety Check möglichst nicht zum Einsatz kommen muss!

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