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Dienstag, 7. Dezember 2021

Kostenlos ins Kino? Finanztest warnt vor Kino.to

Kostenlos ins Kino? Finanztest warnt vor Kino.to
Donnerstag, 22.01.2015 Will man sich zu zweit mal wieder einen netten Abend im Kino gönnen, ist man schnell mal 20 Euro los. Noch teurer wirds, wenn man am Wochenende mit der ganzen Familie ins Lichtspielhaus zieht und bei Popcorn und Cola sich trotz Wucherpreisen zu amüsieren sucht. Kein Wunder, dass immer mehr illegale Film-Portale nur so aus dem Boden schießen und Millionen Zuschauer auf ihre Seite ziehen – nicht ohne diese ganz nebenbei gründlich beim Schwarzsehen abzuzocken.

Nummer 1 unter den illegalen "Streaming"-Filmportalen ist Kino.to. Mittlerweile besuchen rund vier Millionen Zuschauer monatlich das Filmportal, das mehr als 10.000 Kinofilme und über 25.000 TV-Serien zu bieten hat – kostenlos, versteht sich. Fragt sich nur, ob das auch mit rechten Dingen zugeht?

Während einige Online Magazine behaupten, das Ganze sei völlig legal, da lediglich das Verbreiten illegaler Kopien urheberrechtlich geschützter Werke gesetzlich verboten sei, warnt Stiftung Warentest ausdrücklich vor dem Besuch rechtswidrig agierender "Streaming"-Filmportale wie Kino.to. Denn "ob es rechtlich einen Unterschied macht, ob man "streamt" oder "downloadet", hat noch kein Gericht entschieden", so Finanztest in der aktuellen Ausgabe (04/2010).



Anders verhält es sich für die Anbieter von Kino.to, die nicht nur die Filmindustrie verärgern, sondern auch ihre Besucher ordentlich übers Ohr hauen und nicht gerade sparsam mit krimineller Energie umgehen. So kann es schon mal passieren, dass man sich ganz nebenbei und völlig ahnungslos Software im Zweijahresabo für mehrere hundert Euro auf den Computer zieht.

Meidet man allerdings brav Portale wie Kino.to und beschränkt sich auf legale Internet-Videotheken wie Maxdome oder Videoload, muss man sich mit einem recht dürftigen Filmangebot zu hohen Preisen abfinden. Also doch lieber ins Kino?

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