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Sonntag, 16. Januar 2022

Apple schreibt mit dem iPad touch (s)eine neue Geschichte

Apple schreibt mit dem iPad touch (s)eine neue Geschichte
Montag, 01.03.2010 In den 80ern löste das sinnlich betörende Lied "Touch-a, touch-a, touch-a, touch me..." der "Rocky Horror Picture Show" ein kollektives Stöhnen im Kinosaal aus. Heute tänzelt das Apple iPad aufreizend und mit dem Wunsch nach sinnlicher Berührung durchs Netz und lässt keinen mehr ruhig schlafen - weder erfahrene Journalisten noch pubertierende Blogger.

Was hat das iPad nur an sich, dass es weltweit zum unwiderstehlichen Objekt der Begierde geworden ist, und zwar geschlechtsübergreifend? Denn jede Dame würde das Apple iPad nur allzu gern neben Lippenstift, Spiegel und Pads ( hier sind selbstverständlich die Dinger gemeint, die einfach für jede Frau unentbehrlich sind - keine Kaffeepads! ) im unsortierten Universum ihrer Handtasche wieder finden. Und die Herrenwelt? Die erfindet selbstverständlich auf die Schnelle eine entsprechende App, die so genannte "iHose" (erste Hinweise dazu lassen sich bereits bei Welt Online finden ), damit das etwas zu groß geratene Apple iPad unverzüglich genügend Platz in der Hosentasche findet.

Mit dem iPad beginnt ganz einfach eine "neue Zeitrechnung", auch das bestätigt uns Welt Online. Denn der große Vater, Steve Jobs, der von der Rheinischen Post als wahre "Lichtgestalt" gefeiert wird, verkündet uns mit der Geburt des Apple iPad die Erlösung der Welt. Was aber, wenn wir im besinnungslosen Touch-Wahn zu seltsamen Flossenwesen mutieren, die nicht mehr in der Lage sind, ganz profan in der Nase zu bohren?

Es finden sich nämlich bereits erste Anzeichen für einer alles überschwemmenden Touchpad-Welle im Netz. Der Journalist Tyler Brûlé hat ein geradezu endzeitlich anmutendes Zukunftsmärchen vom iPad entworfen, das uns die Konsequenzen der Touch-Welle schonungslos vor Augen führt.



Im "Brûléschen 2020" ist von einer Familie die Rede, die anstelle von Händen "zwei große flache Scheiben Fleisch" an den Armen baumeln hat, die an Flossen erinnern - eine Folge der "großen Touchpad-Welle in den Jahren 2010 und 2011". Da nur noch über Bildschirme getätschelt und gewischt wurde, wurden Finger schlichtweg überflüssig.

Eine recht gruselige Vorstellung, zumal auch die Musik darunter zu leiden hatte und - bestehend aus eintönigem Flossen-Klatschen - ziemlich langweilig wurde. Selbstverständlich wurde auch das Schreiben schwieriger, sodass keiner mehr über die neusten Errungenschaften Apples berichten konnte, wenn sie denn noch entwickelt worden wären...

Alles nur "Verapple-ung"? Dann macht Euch selbst ein Bild von dem neuen Apple Tablet PC und lest alle wichtigen Infos rund um das göttliche iPad. Noch haben wir alle zehn Finger beisammen und können darüber berichten ;-)

1 Kommentare zum Artikel "Apple schreibt mit dem iPad touch (s)eine neue Geschichte"

Kommentar von: Gast
gast
Das Teil wird die Wohnzimmer und Küchen revolutionieren. Ich stelle mir schon gedanklich vor meine Tageszeitung am Küchentisch bald digital lesen zu können und mir vor allem jeden Tag eine andere Zeitung auswählen zu können. Mal die FAZ, Handelsblatt, New York Times, Bild, Münchner Merkur - ganz nach Lust und Laune. Auf der anderen Seite werden langfristig ganz schön viele Jobs in der Zeitungs- und Verlagsindustrie verschwinden - nicht nur die ganzen Minijobs der ganzen Zeitungsausträger. Aber so ist das wohl mit dem Fortschritt...

Dann stelle ich mir vor das Ding quasi als Fernbedienung für den Fernseher nutzen zu können. Man wählt aus dem digitalen TV-Programm die gewüschten Sendungen aus und kann die gleich per Knopfdruck starten :-)

Oder aus die Haussteuerung. Mal schnell sehen wie der Stand des Stromzähler ist, die Außentemperatur, wer vor der Tür steht. ect. Ok, das geht auch alles bereits mit Notebooks, PCs, iPhones aber das iPad wird vermutlich sehr gut in der Hand liegen und das ideale Format für die genannten Anwendungen haben. Ein weiterer Vorteil: ein Fingerdruck und das Teil ist einsatzbereit. Mit Windows 7 soll das "Hochfahren" zwar mittlerweile auch schneller gehen, aber das iPad wird mit seinen Apps einfach viel einfacher zu bedienen sein.

Bei allen Nachteilen, die so in der Presse genannt werden - vor allem keine integrierte Kamera für z.B. Skype-Telefonate und kein Infrarot, kein GPS, kein Flash, kein Multitasking, kein SSD/USB Port, wird das alles mich nicht daran hindern das Ding trotzdem haben zu müssen :-)

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