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Donnerstag, 15. April 2021

Flohmarkt - Tipps rund um den Verkauf auf dem Trödelmarkt

Flohmarkt - Tipps rund um den Verkauf auf dem Trödelmarkt
Dienstag, 16.06.2015 Sommerzeit ist Flohmarkt-Zeit. Wer seine gebrauchten Sachen nicht über diverse Ankaufportale im Netz, sondern in netter Atmosphäre am eigenen Trödelmarkt-Stand verkaufen möchte, der sollte seine Schätze auch entsprechend präsentieren. Doch nicht nur die Präsentation der Ware, auch der Verkauf und mögliche Reklamationen wollen vorher durchdacht sein, damit nachher nicht nur Geld für die Standgebühr in der Kasse bleibt.

Standplatz und Kosten
Ob in Schulen oder Kitas, auf Firmenparkplätzen oder öffentlichen Plätzen - was sich über die Jahre im Keller, auf dem Dachboden oder in Schränken und Regalen ansammelt, ohne genutzt zu werden, kann auf dem Trödelmarkt, richtig präsentiert, ordentlich Geld bringen. Doch zunächst muss ein Stand her.

Während sich öffentliche Einrichtungen oder Plätze oftmals mit einer kleinen Spende wie beispielsweise ein selbst gebackener Kuchen zufriedengeben, wird auf Firmenparkplätzen meist eine Standgebühr fällig. Bevor Ihr allerdings einen Stand bucht, solltet Ihr Euch genau überlegen, wie viel Platz Ihr tatsächlich benötigt. Denn je mehr Standfläche Ihr nutzt, umso höher fällt die Miete aus. Die Preise sind unterschiedlich – 50 Euro für einen Stand mit Platte und Plane sind da schnell mal weg und wollen über den Verkauf erst mal wieder rein geholt werden.

Standaufbau
Außerdem solltet Ihr Euch möglichst früh um einen Platz auf dem Flohmarkt bemühen, denn vor allem in den Frühlings- und Sommermonaten ist das Interesse groß. Bei der Anmeldung solltet Ihr Euch darüber informieren, wie weit Ihr mit Eurem Auto an Euren Standplatz heranfahren dürft und in welchem Zeitrahmen der Aufbau zu erfolgen hat. Falls Ihr einen Freund oder Bekannten oder jemanden aus der Familie als Hilfe mitnehmen könnt, umso besser - denn, wer muss nicht zwischendurch auf die Toilette oder möchte nicht selbst mal einen kleinen Gang über den Flohmarkt machen?

Was passt ins Angebot?
Als Privatanbieter könnt Ihr fast alles anbieten. Selbst alte Maschinenteile, elektrische Geräte, altes Werkzeug oder aussortiertes Handarbeitsmaterial wie Stricknadeln, Nähseide oder schillernde Knöpfe können auf dem Flohmarkt noch den ein oder anderen Abnehmer finden. Ausgenommen ist Neuware, die auf vielen Flohmärkten verboten ist. Ebenfalls verboten ist selbstverständlich der Handel mit Waffen oder anderen Kriegsgegenständen, Pornografie und der Verkauf von Lebensmitteln.

Präsentation und Verkauf der Flohmarktsachen
Um die Neugier und Kauflust zu wecken, solltet Ihr auf die entsprechende Präsentation Eurer Schätze achten. Wie im Kaufhaus der Wühltisch so ziehen auch auf dem Trödelmarkt die 1-Euro-Ramschkiste oder Wühlberge mit Hosen, T-Shirts und Pullis potentielle Käufer an. Dabei solltet Ihr nicht vergessen, alles übersichtlich aufzubauen. Denn besondere Schätze sollten auch besonders platziert werden, damit sie nicht im Gedränge untergehen oder gar gestohlen werden.

Ein hübsches Tischtuch aus rotem oder schwarzen Samt macht sich immer gut auf dem Trödeltisch. Auch kleine Schilder zu einzelnen Stücken wecken schnell das Interesse. Nicht vergessen: Tüten und andere Verpackungsmaterialien erfreuen den Käufer, denn viele Flohmarkt-Besucher haben keine große Tasche mit und sehen es gern, wenn die Porzellanvase in Papier gewickelt wird.



Besonders auffällige, große Gegenstände machen sich sehr gut, wenn sie dezent im Hintergrund platziert werden – entweder an den nahestehenden Baum oder am Auto aufgehängt. Wenn Ihr schöne Kleidung oder Markenkleidung anzubieten habt, solltet Ihr diese auf einem Kleiderständer unterbringen. Außerdem macht es sich gut, wenn Ihr Euren Kunden einen Spiegel zur Verfügung stellt.

Läuft der Verkauf gut, solltet Ihr Flächen schnell wieder mit „neuer“ Ware auffüllen. Wenn Ihr genügend Zeit und Muße habt, lohnt es sich auch, Eure Stücke hin und wieder neu anzuordnen. Falls sich zu wenige Schau- und Kauflustige an Eurem Stand einfinden, könnt Ihr ruhig ein bisschen nachhelfen, indem Ihr Interessenten freundlich ansprecht und Eure Schätze entsprechend anpreist. Aber Vorsicht: Das laute Gebaren von Marktschreiern solltet Ihr Euch nicht unbedingt zum Vorbild nehmen.

Wechselgeld nicht vergessen!
Damit Ihr nicht in die Verlegenheit kommt, ohne Wechselgeld dazustehen, solltet Ihr in jedem Fall genügend Kleingeld auf Tasche haben. Das Geld bewahrt Ihr am besten direkt am Körper auf, damit es nicht irgendwann unbewacht auf dem Flohmarkttisch liegen bleibt.

Wie auf dem Basar das Feilschen und Handel nicht wegzudenken ist, so auch auf dem Trödelmarkt. Deshalb solltet Ihr Euch möglichst schon zu Hause beim Einpacken der Ware genau überlegen, welchen Preis Ihr für einzelne Gegenstände ungefähr erzielen wollt. So könnt Ihr bei Interesse überzeugender Euer erstes Angebot abgeben.

Ende gut, alles gut – Sonderangebote und Garantieleistungen
Geht der Flohmarkttag dem Ende entgehen, könnt Ihr mit den Preisen noch einmal richtig runtergehen, wenn Ihr nicht alles wieder einpacken und mit nach Hause nehmen wollt. 1-Euro-Aktionen kommen immer gut an ;) Vor lauter Kaufgeschick solltet Ihr aber nicht vergessen, dass auch gebrauchte Ware dem Gewährleistungsrecht von zwei Jahren unterliegt, wenn Ihr dieses nicht ausdrücklich ausschließt oder begrenzt.

Flohmark-Termine und Orte
Bleibt nur noch zu klären, wann und wo in der Nähe der nächste Flohmarkt am Start ist. Dank Internet kein Problem. Viele Seiten informieren Euch über die nächsten Termine in Eurer Stadt. Auf meine-flohmarkt-termine.de findet Ihr Flohmarkt-Termine in ganz Deutschland, und zwar übersichtlich sortiert nach Postleitzahl, Ort und Art des Marktes. Daneben bieten auch viele Städte auf ihrer Homepage eine Liste der aktuellen Trödelmärkte und Termine vor Ort. Viel Erfolg!

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