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Freitag, 7. Mai 2021

Bildbearbeitungsprogramme von Stiftung Warentest geprüft

Bildbearbeitungsprogramme von Stiftung Warentest geprüft
Donnerstag, 26.06.2014 Nicht mit jedem Foto ist man zufrieden. Bei dem einen Bild gefällt die Bildaufteilung nicht, beim anderen stören rote Augen und das nächste fällt zu dunkel aus. Da muss ein gutes Bildbearbeitungsprogramm her, das solche Fehler ausbessert.

Die Stiftung Warentest (02/2011) hat 11 Bildbearbeitungsprogramme unter Verwendung des Betriebssystem Windows 7 (32 Bit) getestet, davon vier kostenlose. Testkriterien waren Bildbearbeitung, Handhabung und Vielseitigkeit.

Fazit: Die kostenlosen Bildbearbeitungsprogramme können mit der Qualität und Vielseitigkeit der besten kostenpflichtigen Programme zwar nicht mithalten, reichen aber in der Regel Gelegenheitsnutzern vollkommen. Alle, die ihre Bilder professionell bearbeiten, präsentieren und archivieren sowie nicht auf hilfreiche Funktionen wie die Personen- oder Ortssuche verzichten möchten, empfehlen wir die folgenden von Warentest für "gut" befundenen Bildbearbeitungsprogramme.

Testsieger unter den kostenpflichtigen Bildbearbeitungsprogrammen ist Adobe Photoshop Elements 9, das sich auch für Mac OS X eignet. Das vielseitigste aus Bearbeitung, Archivierung und Präsentation bestehende Paket erreichte die Gesamtnote "gut" (1,7). Übersichtlich gegliedert in einen "Organizer" und zwei Editor-Ansichten führt die Software ihre Benutzer sehr gut durch sämtliche Funktionen. Zwar fehlt ein ausführliches Handbuch, aber die Hilfe erwies sich im Test als sehr gut.

Adobe Photoshop Elements 9 mit Gesichtserkennung bietet insgesamt die beste automatische Optimierung sowie eine gute manuelle Bearbeitung, leistet schnelle Arbeit, benötigt allerdings auch viel Speicherplatz. Der Programmstart ist sehr langsam.

Platz zwei machte die Bildbearbeitungssoftware ACD Systems ACDSee Pro 3 mit dem Gesamturteil "gut" (2,0). Das schnelle und ressourcensparende Programm bietet eine durchweg gute Bildbearbeitung mit vielen Möglichkeiten, auch zum Archivieren und Präsentieren.



Dabei sind die Bearbeitungswerkzeuge übersichtlich angeordnet und sämtliche Grundfunktionen lassen sich auch ohne Anleitung schnell erschließen. Hinzu kommt ein sehr gutes, gedrucktes Handbuch und eine gute Hilfe. Für rund 70 Euro inklusive Lizenzen für einen PC und ein Notebook ist die Bildbearbeitungssoftware zu haben. Im Geizkragen Preisvergleich bekommt Ihr das Programm schon für 64 Euro (exklusive Versandkosten).

Corel PaintShop Photo Pro X3 Ultimate eroberte sich mit der Gesamtnote "gut" (2,0) ebenfalls den zweiten Platz. Die Bildbearbeitungssoftware besteht aus mehreren Einzelprogrammen, bietet dennoch eine sehr gute Benutzerführung und eine sehr vielseitige durchweg gute Bildbearbeitung und -präsentation mit bester Rauschreduzierung. Die Bildarchivierung fällt laut Test allerdings nur mittelmäßig aus, da zum Beispiel weder nach Personen noch Orten gesucht werden kann. Hinzu kommt, dass die Software "recht ressourcenhungrig" ist. Die Anleitung ist gut, Hilfe wird aber nur online geboten.

Die Software von Corel zahlt Ihr im Geizkragen Preisvergleich aktuell 39 Euro (exklusive Versandkosten).

Wer ein kostenloses Bildbearbeitungsprogramm vorzieht, der ist laut Stiftung Warentest am besten mit der kostenlosen Version von Zoner Photo Studio bedient.

Als Alternative empfiehlt Warentest eine Kombination aus Google Picasa, um Bilder zu archivieren, und Gimp, um diese schnell und gründlich zu optimieren. Auch wenn die kostenlose Bildbearbeitungssoftware qualitativ nicht an die besten kostenpflichtigen Programme heran reichen und weniger vielseitig sind, wenn Ihr nur gelegentlich Bilder bearbeitet, reichen auch kostenlose Versionen vollkommen.

Stand: 2014-06-26

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