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Freitag, 23. April 2021

Discounter im Visier - Lidl & Co. bei "Markencheck"

Discounter im Visier - Lidl & Co. bei "Markencheck"
Freitag, 11.03.2016 Die meisten von uns freuen sich, wenn beim Discounter Pullis, Jacken oder Hosen im Angebot sind. Denn, wer greift nicht gerne zu, wenn Kashmir-Pullover für nur knapp 20 Euro zu haben sind, die bei anderen Anbietern rund 100 Euro kosten? Dennoch muss für die billigen Textilprodukte, wie Aldi, Lidl und KiK anbieten, ein hoher Preis gezahlt werden – nicht von uns, sondern von den Zuliefererbetrieben in den Billiglohnländern.

Bereits 2007 machte die Christliche Initiative Romero im Zuge einer Kampagne für Saubere Kleidung auf die verheerenden Arbeitsbedingungen der Zulieferer in den Billiglohnländern aufmerksam. Eine ganz aktuelle Umfrage der Initiative in der Dritten Welt zeigt, dass sich an dieser miserablen Situation bis heute nichts geändert hat. Die skandalösen Ergebnisse der Befragung könnt Ihr auf der Webseite der Christlichen Initiative Romero nachlesen.

In der Reihe "Markencheck" nimmt auch die ARD populäre Markenprodukte und die Firmenpolitik der dahinter stehenden Unternehmen unter die Lupe. Den Auftakt der Serie von Wirtschaftsreportagen machte dieses Jahr eine Dokumentation über Lidl. Das Ergebnis der Preisvergleiche, Produktverkostungen und Laboruntersuchungen sowie der Gespräche mit Mitarbeitern zeigt, dass von dem Discounter nur wenig zu halten ist.



Nicht nur, dass der Einkauf bei Rewe oder Edeka nicht viel teurer ausfällt als bei Lidl, auch die Arbeitsbedingungen hierzulande und die Textilproduktion in Bangladesch lassen ordentlich zu wünschen übrig. Auf seiner Facebook-Seite hat der Billig-Discounter Stellung zur harten Kritik der Sendung bezogen und versichert, dass eine elektronische Personalzeiterfassung (PZE) Erfassung, Korrektur und Vergütung der Mitarbeiter und Vorgesetzten transparent mache.

Aber auch die Situation der Zuliefererbetriebe in der Dritten Welt wurde bei "Markencheck" stark kritisiert. Lidl versucht sich hier ebenfalls zu verteidigen mit der Begründung, dass die Verbesserung der Arbeitsbedingungen ein langfristiger Prozess und eine Herausforderung für alle Unternehmen der Handelsbranche sei.

Die ARD-Reihe "Markencheck", die montags um 20.15 Uhr zur besten Sendezeit ausgestrahlt wird, wird in den folgenden Wochen McDonald's und die schwedische Modekette H&M unter die Lupe nehmen. Eine Woche später folgt das schwedische Modehaus H&M. Neben den Produkten wird auch bei diesen beiden Unternehmen die Firmenpolitik auf Herz und Nieren geprüft.

Die Seite des Anbieters ist zur Zeit nicht erreichbar

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