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Freitag, 23. April 2021

Computer Bild testet kostenlose Virenschutzprogramme

Computer Bild testet kostenlose Virenschutzprogramme
Mittwoch, 16.07.2014 Sicher ist sicher. Das gilt laut Computer Bild allerdings nicht bei kostenlosen Virenschutzprogrammen, die zwar rundum Sicherheit ausloben, das Versprechen aber nicht halten können. Das Technikportal hat die bekanntesten kostenlosen Antiviren-Programme getestet. Fazit: Die Gratis-Virenprogramme genügen zwar als Basisschutz, zuverlässigen Schutz im Internet bieten sie aber nicht.

Computer Bild wollte es wissen und legte die beliebtesten kostenlosen Virenprogramme auf den Prüfstein. Die abgespeckten Versionen kostenpflichtiger Internet-Schutzpakete mussten es mit Schädlingen aller Art aufnehmen - sei es durch Bedrohungen von unsicheren Webseiten, Downloads, Mails oder per verseuchtem USB-Sticks. Das Ergebnis ist erschreckend: Laut Computer Bild bieten die Gratis-Virenprogramme zwar grundlegenden Schutz, mit Kaufprodukten können die kostenlosen Antiviren-Programme aber nicht mithalten.

Avira Free Antivirus 2013
Während die Stiftung Warentest (04/2013) im Test von 14 kostenpflichtigen Sicherheitspaketen und vier kostenlosen Virenschutzprogrammen die Gratis- Antivirenschutzsoftware Avira Free Antivirus 13 mit "gut" (2,1) bewertete, kassierte das Virenprogramm von der Computer Bild lediglich die Note 3,15 ("befriedigend"). Damit ist das Virenprogramm zwar das beste im Test, dennoch zeigte es deutliche Schwächen. 

Während bekannte Schädlinge wie Viren,Trojaner und Würmer recht zuverlässig erkannt und abgewehrt werden, stellte sich Avira beim Aufspüren bisher nicht bekannter Schadprogramme wenig geschickt an. Somit fällt laut Computer Bild das Infektionsrisiko 15mal so hoch aus wie bei einem guten kostenpflichtigen Sicherheitspaket. Für gut befanden die Tester, dass Avira gute Schutzfunktionen fürs Online-Banking bietet und den Rechner kaum belastet.



AVG Antivirus Free 2013
AVG Antivirus Free 2013 machte im Test zwar nur die die Note 3,19 ("befriedigend"), schützt aber besser als die beiden anderen vor Schädlingen. Dennoch reicht auch dieser Virenschutz nicht aus. Zu viele unbekannte Eindringlinge werden unerkannt durchgelassen. Außerdem schützt AVG Free nur unzureichend beim Online-Banking und belastet den Rechner mehr als beispielsweise Avira. Dass zusätzliche Funktionen wie Firewall oder Kinderschutz zwar integriert sind, bei Nutzung aber plötzlich Geld kosten, spricht auch nicht gerade für das sonst kostenlose Programm.

Avast Free Antivirus 8
Avast wehrte im Test bisher unbekannte Schädlinge vergleichsweise gut ab. Dagegen bietet das Programm mit der Testnote 3,48 ("befriedigend") nur ausreichend Schutz bei der Bekämpfung bekannter Viren. Außerdem ärgerten sich die Experten von Computer Bild darüber, dass bei der Installation automatisch Browser und Toolbar von Google auf dem Rechner miteingerichtet werden, wenn dies nicht ausdrücklich abgelehnt wird. Auch Avast 2013 kassiert für zusätzliche Funktionen wie beispielsweise eine Firewall extra ab.

Microsoft Windows Defender
Die in Windows 8 eingebaute Schutzsoftware Defender konnte im Test gar nicht überzeugen und kassierte die Note "mangelhaft" (5,00). Auf dieses Programm solltet Ihr Euch laut Computer Bild keinesfalls verlassen. Es bietet keinen Ersatz für eine gute Antiviren-Software.

"Gut" beurteilte Antiviren-Programme, die zum Teil nur knapp 15 Euro kosten, finden sich im Test der Stiftung Warentest von April 2013. Das Ergebnis inklusive der empfehlenswerten Software hat Geizkragen in dem Artikel "Virenschutz - Stiftung Warentest testet kostenlose Antivirenprogramme und Kaufversionen" für Euch zusammengefasst.

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