Strom Vergleich

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Wasserkraftwerk

Unter einem Wasserkraftwerk wird eine Anlage verstanden, welche die Strömung des Wassers ausnutzt und die mechanische Energie im Anschluss in elektrischen Strom umwandelt. In erster Linie wird die mechanische Energie vervielfacht, indem das Wasser durch eine Stauanlage zurückgehalten wird. Im Anschluss wird das abfließende Wasser durch ein Wasserrad oder eine Wasserturbine geleitet, sodass das Drehmoment anfängt zu arbeiten. Dessen Bewegungen werden im Anschluss an die Welle des Generators weitergeleitet. Dieser wandelt die mechanischen Drehungen in elektrische Energie um.

Die Bauteile von einem Wasserkraftwerk sind stets von dessen Größe und Bauart abhängig, auftreten können neben dem Staudamm oder der Staumauer auch ein Wehr, ein Umspannwerk, Rohrleitungen, Talsperre oder Treibgutrechen. Weltweit wird beinahe 18 Prozent der elektrischen Energie durch Wasserkraftwerke erzeugt, Norwegen und Brasilien kommen auf eine Stromdeckung von 80 bis 100 Prozent durch Wasserkraft. In Deutschland wird die Wasserkraft lediglich zu 3,5 Prozent genutzt, in Österreich zu 55 Prozent. Die Investitionen für den Bau eines Wasserkraftwerkes sind äußerst hoch, daher kann die Rentabilität der Anlage belastet werden. Aus diesen Gründen ist Strom aus Wasserkraftwerken zunächst kostspieliger als Energie aus Dampfkraftwerken. Falls die Investitionskosten allerdings gedeckt sind, macht sich die kostenlose Stromerzeugung bemerkbar. Daher wird das Wasserkraftwerk zumeist auf eine hohe Lebensdauer konzipiert, sodass der Kosteneffekt möglichst lange genutzt werden kann.

Errichtet wird ein Wasserkraftwerk zumeist im Mittel- und Hochgebirge oder an großen Flüssen, so können der Höhenunterschied und der daraus entstehende Druck die Wirtschaftlichkeit um ein Vielfaches steigern. Beim Bau von neuen Wasserkraftwerken entstehen häufig gravierende Konflikte, denn durch den Bau neuer Stauseen oder Sperrwerken werden immense Landflächen verbraucht.


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Stromanbieter

Seit 1998 können die deutschen Verbraucher ihren Stromanbieter frei wählen, der Strommarkt wurde dereguliert und mehr Wettbewerb ist möglich. Mit dieser Deregulierung hat sich die Bundesregierung eigentlich versprochen, dass die Preise für Strom infolgedessen sinken werden, doch eigentlich ist das Gegenteil eingetreten, die Kosten für Strom und Gas sind ständig gestiegen.

Dennoch, wenn im Haushalt alle Möglichkeiten zur Einsparung von Strom erschlossen sind und keine Möglichkeiten mehr bestehen, auf diese Art und Weise die Stromkosten zu senken, hat der Verbraucher heute die Wahl zwischen etlichen Stromanbietern, die ihren Strom zu unterschiedlichen Tarifen verkaufen. Den günstigsten Stromanbieter findet man relativ leicht mithilfe eines Stromvergleichs im Internet. Der Verbraucher gibt seinen Jahresstromverbrauch und seine Postleitzahl ein und das Vergleichsportal listet ihm die günstigsten Stromanbieter in seiner Region auf. Der Wechsel ist dann denkbar einfach, meist kann der neue Stromanbieter direkt online kontaktiert werden. Der neue Stromanbieter übernimmt dann auch alle im Zusammenhang mit dem Wechsel stehenden Formalitäten für seinen neuen Kunden. Bei der Wahl des Stromanbieters sind die Stromanbieter, die ihren Strom in Form eines Paketes, das im Voraus zu bezahlen ist die Preiswertesten, aber die Verbraucher sollten bedenken, dass sie sämtliche Stromkosten, die innerhalb eines Jahres anfallen vorher bezahlen müssen und im Fall einer Pleite des Stromversorgers ist das bereits gezahlte Geld futsch. Diese Variante lohnt sich außerdem in der Regel nur dann, wenn der Stromkunde seinen Verbrauch sehr genau kennt, denn wenn aufgrund von Einsparungen weniger verbraucht wird, gibt es kein Geld zurückerstattet und bei einem Mehrverbrauch fallen höhere Kosten pro Kilowattstunde an.


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