Kurz:
FINGER WEG! an alle Häuslebauer oder Handwerker, die überlegen die Maschine zu kaufen. Die Maschine ist diesen Brocken Geld definitv nicht wert! Und durch die Unzuverlässigkeit ist sie nicht als Hauptmaschine geeignet, da bei Ausfall viele Arbeiten liegen bleiben.
Alternative: greift zu einer blauen Bosch (günstiger und Zuverlässiger) oder ggf. zu einer Hilti (leider ein Stück teurer).
Lang:
Wir haben vor 2,5 Jahren mit unserem Hausbau begonnen und da
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Kurz:
FINGER WEG! an alle Häuslebauer oder Handwerker, die überlegen die Maschine zu kaufen. Die Maschine ist diesen Brocken Geld definitv nicht wert! Und durch die Unzuverlässigkeit ist sie nicht als Hauptmaschine geeignet, da bei Ausfall viele Arbeiten liegen bleiben.
Alternative: greift zu einer blauen Bosch (günstiger und Zuverlässiger) oder ggf. zu einer Hilti (leider ein Stück teurer).
Lang:
Wir haben vor 2,5 Jahren mit unserem Hausbau begonnen und da hier immer wieder eine kraftvolle Maschine benötigt wird habe ich mir lange Gedanken gemacht zu welcher Marke ich greifen soll. In die engere Auswahl kamen damals eine blaue Bosch und diese AEG. Leider ist meine Wahl auf die AEG gefallen, aber dazu gleich mehr.
Der erste Einsatz als Mörtelrührer machte echt Laune, die Maschine blieb eiskalt - wo meine alte (zugegeben völlig überforderte grüne 700W Bosch) heiss wurde. Die 1000 Watt der Maschine und die 2 Gänge sind sehr gut um das Maximum aus der Maschine zu holen. Auch die Drehzahl-Regelung funktionierte am Anfang tadellos. Zugegeben die Maschine ist dazu mit ihren über 3kg völlig ungeeignet Schrauben einzudrehen, aber die Regelung würde das erlauben - da brauchts dann aber schon einiges an Kraft um die Maschine zu halten. Aber dafür war sie ja auch nicht gedacht.
Nach einem halben Jahr war dann aber Schluss mit lustig. Beim Senken einiger Unterputzdosen in PPW2er Ytongsteinen (für nicht-Insider: das ist ganz weicher Stein, der mit Schraubenziehern leicht zu bearbeiten ist) gab sie plötzlich Rauchzeichen von sich. Wer schonmal mit Ytong gearbeitet hat weiss, dass staubt wie die Hölle. Von daher war das Rauchen auch nicht sofort sichtbar. Das Gehäuse wurde aussen nicht heiss, sodass wir keinerlei Vorzeichen erkennen konnten. Natürlich stellten wir den Betrieb sofort ein - ein leisen knistern und brodeln war aus dem Maschineinneren zu höhren. Also ab zum Bauhaus und zur Reparatur schicken - das war ganz toll, da wir ja auf die Maschine angewiesen waren und ein Leihgerät nicht zur Verfügung stand.
Nach einiger Zeit kam die Maschine wieder (mit total verklebtem Kasten - Frechheit!!) aber sie lief wieder. Allerdings stank die Maschine immer noch stark nach verbrannt. (Das innere des Gehäuses hielt den Gestank wohl sehr zuverlässig fest.) Es scheint keinem Servicetechniker aufgefallen zu sein, dass das in einem geschlossenen Raum absolut unzumutbar ist - oder abedr es ist ihnen egal gewesen. Aber was solls wir waren drauf angewiesen und unter Zeitdruck.
Die nächsten Monate lief die Maschine bei weitem nicht mehr so flüssig und sauber wie am Anfang. So war z.B die Regelung ziemlich hakelig, langsames drehenlassen war nicht mehr möglich. Die Maschine drehte trotz wenig eingedrücktem Schalter kurz langsam und drehte dann hoch. Schraubendrehen wäre so absolut unzumutbar gewesen, aber für die relativ groben Tätigkeiten war es nicht so gravierend und daher verschmerzbar. Aber schon hier hatte ich erste Bedenken ob die Wahl dieser Maschine wirklich gut war. Daran war aber nun nichts mehr zu ändern.
Nach anderthalb Jahren kam dann der nächste Anflug von Indianerspielchen (Rauchzeichen). Wieder war die Maschine im Einsatz mit relativ geringer Drehzahl und höherer Leistungsforderung. Auch diesmal wurde die Maschine aussen nicht heiss, sodass wir eine Überhitzung nicht hätten erkennen und vermeiden können. Wieder kündigte sich die Überhitzung nicht an. Also wurde die Maschine erneut eingeschickt und repariert - wieder, wie beim ersten Mal ohne Beanstandung vom AEG-Service. Dieses Mal erhielten wir auch einen Auszug der getauschten Teile (u.A. Anker, Feld Gehäuse, Drehzahlregler...). Also alles Teile die keineswegs Verschleissteile sein sollten. Und was wichtig ist, keine Anmerkungen vom Service, dass wir die Maschine überlastet hätten. Daher ist der Fehler ein Gerätefehler (das ist für später wichtig zu wissen).
Nach dieser Reparatur war die Maschine dann erstmal im Halbschlaf, da keine großen Arbeiten mehr anstanden wo wir sie gebraucht hätten (leider wie sich gleich herausstellt). Hin und wieder ein paar Betonbrocken zerkleinern war kein Thema - abgesehen von einer gut handwarmen Maschine nach dem Einsatz - hier war zu Begin der Lebenszeit, bei gleicher Last, die Erwärum deutlich geringer ausgefallen - aber was sollte ich machen, die Maschine zur Reparatur schicken, weil sie unter Last warm wird - die hätten mich gefragt ob ich noch alle Tassen im Schrank habe.
Vor einigen Tagen ging es an den weiteren Ausbau der Garage (auch Ytong - also butterweiches Mauerwerk!!!). Dosensenken war angesagt und die Maschine war mal wieder richtig gefordert. Und es kam wie es kommen musste. Trotz meiner gesteigerten Aufmerksamkeit (immer mal wieder Pausen und am Gehäuse die Temperatur erfühlt), fing das ganze Übel wieder an - ein brodeln aus der Maschine. Diesmal habe ich die Arbeiten schneller als bei den Vorherigen Ausfällen einstellen können.
Glücklicher Weise waren ja jetzt die 2 Jahre Garantie abgelaufen (das war ironisch gemeint). [...] rief mich an um zu erklären, dass es ein Bedienfehler sei und kein Garantiefall (auf einmal?). Der Service von AEG stellte sich plötzlich auf den Standpunkt, es handelt sich bei dem Defekt um einen Bedienfehler mit Überlastung. Die in der Bedienungsanleitung beschriebene Überlastschaltung der Maschine sei "nur" eine Drehzahlregelung und man müsse auf die Temperatur achten - wie soll das gehen? Tempfühler ins Gehäuse einschieben und Ankertemperatur messen? Wie gesagt, die Maschine war aussen kaum wärmer geworden. Dass dabei nun wieder die selben Teile defekt sind wie bei den Reparaturen zuvor habe damit nichts zu tun (so der AEG Servicetechniker) und wenn diese Reparatur genau so während der Garantiezeit aufgetreten wäre hätten sie sie auch nicht auf Garantie erledigt (so der AEG Servicetechniker). Komischer Weise ist die Reparatur genauso in der Garantiezeit aufgetreten und keine hat was gesagt.
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