Mit der EOS 450D hat Canon im Einsteigerbereich deutlich nachgelegt. Die 450D hat sogar einen um 2 Megapixel höher auflösenden Chip, als die höher angesiedelte EOS 40D.
Endlich bietet Canon auch im unteren Preissegment eine DSLR-Kamera mit LiveView Funktion. Somit kann man auf dem mit 3 Zoll wirklich groß geratenen Monitor, wie man es schon lange von Kompaktkameras kennt, das Motiv auch schon vor dem Auslösen sehen.
Auch beim Bildprozessor hat sich Canon nicht
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Mit der EOS 450D hat Canon im Einsteigerbereich deutlich nachgelegt. Die 450D hat sogar einen um 2 Megapixel höher auflösenden Chip, als die höher angesiedelte EOS 40D.
Endlich bietet Canon auch im unteren Preissegment eine DSLR-Kamera mit LiveView Funktion. Somit kann man auf dem mit 3 Zoll wirklich groß geratenen Monitor, wie man es schon lange von Kompaktkameras kennt, das Motiv auch schon vor dem Auslösen sehen.
Auch beim Bildprozessor hat sich Canon nicht lumpen lassen und verbaut in der 450D den Digic-III-Bildprozessor der teureren Profi-Kamera, der für einen hohen Datendurchsatz und gute Bildqualität sorgt.
Der Prozessor verarbeitet bis zu 3,5 Bilder pro Sekunde, was im RAW-Modus Serienaufnahmen von bis zu sechs Bildern, im JPEG-Modus sogar von bis zu 53 Bildern ermöglicht.
Anders als bei den bisherigen Modellen von Canon, werden die Bilder jetzt auf SD-Karten statt auf Compact-Flash-Karten gespeichert. Dies ist für Aufsteiger aus der Kompaktklasse vorteilhaft - hier wird meist auf einem SD-Format gespeichert, für bisherige Nutzer einer Canon DSLR bedeutet dies allerdings, sich neue Speicherkarten zu kaufen, bei den derzeitigen Preisen aber ein leicht zu verschmerzender Nachteil.
Erfreulich ist der um einiges, auf 3 Zoll gewachsene und fünfzig Prozent hellere Monitor, als der der EOS 400D, jedoch ist die Auflösung leider nicht mitgewachsen und bleibt bei 230.000 Pixeln, so dass man nicht mehr Details sehen kann, als auf der alten Kamera. Allerdings hat Canon die LiveView-Funktion gegenüber der 40D weiterentwickelt. Der Monitor zeigt bei 30 Bildern pro Sekunde nicht nur ein Histogramm zur Belichtungsbeurteilung an, sondern es lässt sich auch ein Gitter einblenden und mittels Kontrast-Autofokus auf dem Sensor fokussieren – ohne den Spiegel dabei herunter zu klappen. Alternativ lässt sich auch mit Spiegelklappen oder aber manuell mit 10-fach-Lupe fokussieren.
Wie auch bei anderen Digitalkameras üblich führt der 12,2 Megapixel CMOS-Sensor zu einer 1,6-fachen Brennweitenerweiterung. Durch Vibrationen befreit sich dieser selber von Staub, so dass in der Regel kein manuelles Reinigen des empfindlichen Sensors nötig sein sollte.
Einenn Bildstabilisator hat Canon in der EOS 450D nicht verbaut, hier muss der Anwender entsprechend ausgestattete Objektive mit EF-Bajonett werwenden.
* 12,2 Megapixel CMOS-Sensor und DIGIC III Prozessor mit 14 Bit Farbtiefe pro Farbkanal
* Farbtiefe: 24 Bit (16,7 Millionen Farben) bei JPG-Format, 36 Bit bei RAW-Format
* Reihenaufnahmen: bis zu 3,5 B/s
* Dateiformat: JPEG (.jpg) oder RAW (Canon-eigenes Rohdatenformat)
* 9-Punkt Weitbereich-Autofokus
* EOS Integrated Cleaning System 3.0
* 3 Zoll Farb-LCD-TFT mit Livebild-Funktion
* Pentaspiegel Sucher mit Dioptrienausgleich integrierter Blitz/Blitzschuh
* PictBridge/Direct Print
* Lichtempfindlichkeit (ISO): 100-1600 (100-800 automatisch, 100-16000 manuell)
* Belichtungszeiten: 1/4.000 s bis 30 s, 1/200 s bis 30 s (mit Blitz)
* Blitzgerät Leitzahl 13
* Selbstauslöser 2 s oder 10 s (wahlweise)
* SD-Card Slot (SDHC kompatibel)
* Anschlüsse: USB 2.0, Video (Out)
* Abmessungen (BxHxT): 129x98x62mm
* Stromversorgung: 1 x Lithiumionen-Akku, Kamera-spezifisch (1.080 mAh; 7,4 V) Typ: LP-E5
Geschrieben von: Karl R.
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