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Montag, 13. Februar 2012

Online-Banking - Trojanisches Pferd interessiert sich für TAN-Nummern und Kreditkartendaten

Online-Banking - Trojanisches Pferd interessiert sich für TAN-Nummern und Kreditkartendaten
Freitag, 19.11.2010 Achtung, neues Trojanisches Pferd im Anmarsch! Die Schadsoftware hat es auf unsere Bankdaten abgesehen. Das Bundeskriminalamt und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnen vor dem neuen Angreifer, der uns nach TAN-Nummern und Kreditkartendaten ausspioniert.

Und wo holt man sich das Trojanische Pferd? Laut BSI infiziert sich der Computer bei Besuch einer mit dem Schadcode infizierten Internetseite. Danach passiert folgendes: Ruft Ihr auf dem infizierten PC die Webseite Eurer Bank auf, wird Euch zwar die korrekte Seite angezeigt, aber mit manipulierten Inhalten, die Euch dazu auffordern, bestimmte persönliche Daten preiszugeben. Im Fall der Kredikartendaten wird dies folgendermaßen begründet:

"Die XY Portal passt sich den hohen Kundenansprüchen an. Wir bleiben immer auf dem neusten Stand mit Sicherheitsvorschriften um unseren Kunden mehr Sicherheiten zu bieten. Unser Sicherheitsabteilung erfand ein neues Sicherheitssystem, die Angriffe von Dritten verhindert um Betrugsfälle. Diese Sicherheitssystem muss von allen Online- Banking-Kunden genutzt werden.
Wir empfehlen Ihre Daten zu Angleichung anzugeben. Sollte die Anmeldung in 48 Stunden nicht erfolgen, so wird Ihre Karte vorübergehend gesperrt, bis zu Ende der Anmeldevorgang." (Quelle Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik)



Eine andere Variante des Trojanischen Pferdes manipuliert Online-Banking-Webseiten in der Form, dass der Nutzer zur Eingabe von 20 TANs aufgefordert wird, die an die Täter weitergeleitet werden.

Sollte Euch beim Aufruf Eures Kreditkarten- oder Bank-Portals ähnliches passieren, unterlasst es in jedem Fall, Eure Kreditkartennummer, Prüfnummer, Geburtsdatum oder andere persönlichen Daten preiszugeben und nehmt Kontakt mit Eurem Bank- bzw. Kreditkarteninstitut auf.

Damit sich Euer Computer nicht mit dem neuen Trojanischen Pferd infiziert, rät das BSI zur Installation eines aktuelles Virenschutzprogramms. Weitere Details zur Schadsoftware findet Ihr auf der Webseite des BSI.

Der Artikel steht nicht mehr zur Verfügung.

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