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Mittwoch, 30. Mai 2012

Erdgas - Mit Erdgasfahrzeugen Umwelt schonen und Geld sparen

Erdgas - Mit Erdgasfahrzeugen Umwelt schonen und Geld sparen
Freitag, 28.05.2010 Eigentlich sollte man es lieber bleiben lassen - die Grübelei über das kostspielige Vergnügen des Tankens - wenn es da nicht Kraftstoffe gäbe, die sowohl auf unsere Umwelt bezogen als auch für unseren Geldbeutel eine echte Alternative darstellen. Beispiel: Erdgas. Erdgas wird häufig mit Autogas - auch bekannt als "Treibgas" oder "Flüssiggas" - verwechselt, ist aber etwas gänzlich anderes.

Im wesentlichen besteht Erdgas aus Methan (CH4), das bei entsprechenden Umgebungsbedingungen gasförmig ist. Bereits seit Jahren wird Erdgas für die Hausenergie-Versorgung eingesetzt und weist deutliche Vorteile bezüglich der Umweltbelastung gegenüber Mineralöl-Heizungen auf. Geizkrägen, die sich dafür interessieren, finden auf der Webseite Moderne-Heizung.de kostenlose Broschüren, die grundlegendes Wissen zum Thema Erdgas und seine Anwendungen im Haushalt vermitteln und Euch mögliche Fragen beantworten.

Bei der Verwendung als Fahrzeugkraftstoff wird Erdgas unter hohem Druck gespeichert (CNG = Compressed Natural Gas). Gegenwärtig rollen bereits rund 61.000 Erdagsfahrzeuge (Stand: 1. Januar 2009 nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes) auf bundesdeutschen Straßen. Der weltweite Bestand beläuft sich auf mehr als zehn Millionen Fahrzeuge (PKW, LKW, Busse, Nutzfahrzeuge) – Tendenz steigend.

Ein großer Vorteil im Vergleich zu den herkömmlichen Flüssigkraftstoffen liegt im Erdgaspreis. Derzeit kostet Erdgas ca. 0,95 Euro/kg. Dies entspricht einem Superbenzinpreis von rund 0,63 Euro pro Liter, da bei der Umrechnung berücksichtigt werden muss, dass Erdgas ein gasförmiger Kraftstoff, Benzin dagegen flüssig ist. Deswegen muss der Energiegehalt der beiden Kraftstoffe in Relation zueinander gesetzt werden: Der Brennwert von 1kg Erdgas entspricht rund 1,3 Liter Diesel bzw. 1,5 Liter Benzin. Der ADAC erstellt dazu regelmäßig den Kostenvergleich Erdgas oder Autogas gegen Benzin und Diesel. Das Erdgas so günstig angeboten werden kann, liegt unter anderem an dem deutlich reduzierten Mineralölsteuersatz, den die Bundesregierung zunächst bis zum Jahre 2018 gesetzlich verankert hat. Damit ist sichergestellt, dass sich Erdgasfahrzeugbetreiber auch in Zukunft über einen niedrigen Erdgaspreis freuen können.

Doch nicht nur sparsamer, auch umweltfreundlicher zeigt sich dieser alternative Kraftstoff im Vergleich zu seinen herkömmlichen Konkurrenten wie Benzin oder auch Diesel. Durch Erdgasfahrzeuge werden die fahrzeugspezifischen Emissionen wie z.B. Stickstoffoxide(NOx), Kohlenmonoxid(CO), höhere Kohlenwasserstoffe(HC) und auch die Geräuschemissionen deutlich vermindert.

Auch das derzeitige Netz der öffentlich zugänglichen Erdgastankstellen in Deutschland spricht nicht gegen die Anschaffung oder auch Umrüstung zum Erdgasfahrzeug: über 770 CNG-Tankstellen, an denen komprimiertes Erdgas getankt werden kann, sind in Betrieb. Weitere Erdgastankstellen sind in Bau oder Planung, denn ein erklärtes Ziel der deutschen Gaswirtschaft ist der zügige Ausbau der Betankungsinfrastruktur. Auf der Webseite erdgasfahrzeuge.de hilft Euch ein Tankstellenfinder bei der Suche nach Erdgastankstellen in Deutschland sowie europaweit. Zudem steht Euch ein Routenplaner zur Verfügung, der Erdgastankstellen miteinbezieht.

Nun zu den Anschaffungskosten. Der sogenannte Wirtschaftlichkeitsrechner ermöglicht Euch, alle aktuell auf dem Markt angebotenen Erdgasfahrzeugmodelle mit den entsprechenden Benzin- und Dieselmodellen der gleichen Ausstattungs- und Leistungsklasse zu vergleichen. Alle relevanten Kosten wie Anschaffungspreis, Kraftstoffkosten, Steuern, Versicherung und Wartungskosten werden dabei mit berücksichtigt. Unter Miteinberechnung der deutlich niedrigeren Kraftstoffpreise für Erdgas rechnet sich das Erdgasfahrzeug in der Regel bereits nach wenigen Jahren. Der Amortisationsrechner der Webseite gas24.de berechnet für Euch die Wirtschaftlichkeit und Amortisation der Mehrkosten bei Anschaffung eines Erdgasfahrzeugs.

Darüber hinaus fördern viele Gasversorgungsunternehmen die Anschaffung von Erdgasfahrzeugen. Gas24.de bietet Euch auch eine Suche nach dem passenden Energie- bzw. Gasversorger in Eurem Umkreis, der die Neuanschaffung oder Umrüstung eines Erdgasfahrzeuges fördert. Oftmals werden für die Anschaffung des Erdgasfahrzeuges Förderungen in Form von Tankgutscheinen für Erdgas oder eines einmaligen Zuschusses gewährt. Als Service der Gasversorgungsunternehmen besteht allerdings kein Anspruch auf eine Förderung.



Außerdem solltet Ihr bei Euren Überlegungen miteinbeziehen, dass bei Fahrzeugen, die ab Juli 2009 zugelassen werden, die neue Berechnung der KFZ-Steuer nach Hubraum und CO2-Ausstoß gilt, die zugunsten der Erdgasfahrzeuge mit ihren vergleichsweise geringen CO2 Emissionen ausfällt.

Darüber hinaus gibt es Versicherungen mit speziellen Öko-Kfz-Tarifen mit bis zu 15 Prozent niedrigeren Versicherungsprämien. Trendsetter ist die Gerling Allgemeine Versicherungs-AG. Ihr Öko-Tarif gilt sowohl für die Haftpflicht- als auch für die Kaskoversicherung für private und gewerblich genutzte Pkw.

In Deutschland bieten mittlerweile mehrere Automobilhersteller Erdgasfahrzeuge an (Fiat, Ford, Honda, Opel, Volvo und VW). Eine Suche nach dem passenden Modell und Hersteller bietet Euch die Webseite Erdgasfahrzeuge.Harzenergie.de.

Geizkrägen, die eine entsprechende Umrüstung einer Neuanschaffung vorziehen, können auf zahlreiche Umrüstungsunternehmen zurückgreifen, die individuelle Umbauten vornehmen. Eine derartige nachträgliche Umrüstung bringt jedoch im Vergleich zu einer Neuanschaffung relativ hohe Investitionskosten mit sich. Doch auch in diesem Fall amortisieren sich die zusätzlichen Kosten je nach Nutzungsintensität bereits nach ein bis drei Jahren. Der erhebliche Vorteil von Erdgas ist, dass auf ausgereifte Motorentechnik und Motorenentwicklung zurückgegriffen werden kann. Die Anpassung geschieht entweder komplett auf Erdgas - ohne die Wahlmöglichkeit zwischen Benzin und Erdgas - oder auf beide Kraftstoffe gleichermaßen. Man unterscheidet somit monovalente und bivalente Fahrzeuge. Mehr zur Fahrzeugtechnik findet Ihr beim Energieportal24.de.

Auch die Umrüstung auf Erdgas senkt die Versicherungsprämie. Bei Pkw mit besonders umweltfreundlichen Antriebsarten wie dem monovalenten Erdgasfahrzeug beträgt der Öko-Nachlass immerhin 15 Prozent. Zehn Prozent sind es bei bivalenten Fahrzeugen mit Umschaltmöglichkeit auf eine andere Antriebsart.

In der Regel kann jeder Benziner mit einem Ottomotor auf Erdgasantrieb umgerüstet. Allerdings sollte die Umrüstung bestimmten Qualitätsgrundsätzen entsprechen. Der "Initiativkreis Erdgas als Kraftstoff – Deutschland e.V." (IEK) hat in Zusammenarbeit mit DEKRA und TÜV ein Zertifizierungsverfahren entwickelt, im Rahmen dessen Fachwerkstätten ihre jeweilige Qualifikation für eine Umrüstung auf Erdgasantrieb überprüfen und sich bescheinigen lassen können. Eine Liste aller zertifizierten Werkstätten finden Ihr auf der Webseite Erdgasfahrzeuge.de.

Wer sich mehr für die Alternative "Autogas" interessiert, der findet beim Geizkragen auch alle Infos rund um Autogasfahrzeuge.


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