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Mittwoch, 30. Mai 2012

Preisvergleich: Autokauf in Europa - Der Vergleich lohnt sich

Donnerstag, 22.07.2010 Der aktuelle Listenpreisvergleich der EU-Kommission zeigt, dass man in Deutschland für sein neues Auto mehr als in jedem anderen Land der Euro-Zone zahlt.

Jedes Jahr veröffentlicht die EU-Kommission einen europäischen Listenpreisvergleich, der Euch zeigt, in welchem Land Autos gerade vergleichsweise günstig angeboten werden. Wie das Ergebnis zeigt, sind die Autopreise aufgrund der Wirtschaftskrise zwar auch in Deutschland gesunken, aber immer noch wesentlich teurer als in anderen europäischen Ländern. Reparaturen und Ersatzteile sind allerdings trotz Krise im Preis angestiegen.

Beispiel: Der hierzulande 19.769 Euro teure VW Passat kostet bei den Griechen lediglich 15.433 Euro. Auch in den Niederlanden ist der Passat mit 17.517 Euro preiswerter. In Österreich werden für das Modell 17.875 Euro verlangt. Bei anderen Modellen wurden ähnlich große Preisdifferenzen festgestellt wie beispielsweise beim VW Polo, der in Slowenien 28 Prozent weniger kostet als in Deutschland, oder beim Ford Focus, der in Finnland 27,9 Prozent preiswerter ausfällt.



Der Preisvergleich bezieht sich ausschließlich auf die Nettopreise ohne Umsatzsteuer und Zulassungsgebühr. Es darf nicht vergessen werden, dass beim Kauf eines EU-Neuwagens im Ausland noch Überführungskosten anfallen und dass in Deutschland noch 19 Prozent Mehrwertsteuer erhoben werden. Außerdem kann es große Unterschiede bei der Ausstattung geben.

Den aktuellen europäischen Listenpreisvergleich (01/11), der jetzt veröffentlicht wurde, findet Ihr in englischer Sprache auf der Webseite der EU-Kommission zum kostenlosen Download im PDF-Format.


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