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Mittwoch, 30. Mai 2012

Schottenboxen - Schotten gehen Steven an den Geizkragen

Schottenboxen - Schotten gehen Steven an den Geizkragen
Mittwoch, 04.11.2009 In den letzten Tagen musste Steven McDrouwd herbe Kritik von seinen Landsmännern einstecken: Die Schottische Nationalpartei (SNP) fühlt sich von Steven nicht würdig vertreten und legte kurzerhand Beschwerde beim Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft ein.

Eigentlich war sich Steven bisher sicher, ein wirklich gutes Bild abzugeben: "Stets habe ich mich den Gepflogenheiten meines Heimatlandes verbunden gefühlt und mich der Welt im traditionellen Kilt gezeigt. Dass ich nun nicht mehr länger Sympathieträger, sondern Schreckensgestalt für meine Landsmänner sein soll, erstaunt mich sehr. Als knauserigen Geizkragen mit mürrischem Gesicht habe ich mich selbst nie verstanden. Vielmehr habe ich den mir eigenen Geiz immer als netten und durchaus sympathischen Charakterzug angesehen."

An dieser Stelle möchte Steven noch einmal auf die zwar schon etwas in die Jahre gekommene, aber immer noch sehr zutreffende Definition des Theologie-Professors der Uni Koeln, Hans-Joachim Hoehn, beziehen, der behauptet, dass "ein Geizkragen heute nicht mehr belächelt werde, sondern bewundert für seine "intelligente Technik der Lebensführung", die sorgfältig Aufwand und Ertrag kalkuliere".



Auch wenn diese Worte die Welt der Werte auf den Kopf stellen, Steven McDrouwd steht als Obergeizkragen und Schotte diesem Verständnis von Geiz sicher näher als irgendwelchen negativen Eigenschaften wie blindes Knausertum oder dümmliche Pfennigfuchserei.

Steven ist stolz, ein Schotte zu sein. Schade, dass seine Landsmänner nicht ähnlich empfinden. Denn welcher in Deutschland lebende Schotte erfreut sich schon so lange Zeit so vieler Fans?


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