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Samstag, 25. Mai 2013

Camelot - Als Hauswächter für wenig Geld viel Platz zum Wohnen

Camelot - Als Hauswächter für wenig Geld viel Platz zum Wohnen
Donnerstag, 16.08.2012 Hauswächter im Kloster, Schloss, in der Schule oder im Krankenhaus genießen vor allem eins – für wenig Geld jede Menge Platz zum Wohnen. Doch wie wird man Hauswächter? Wie lässt sich eine passende Immobilie am richtigen Ort finden, die des Dienstes eines Hauswächters bedarf? Und wie steht's um die Pflichten eines Hauswächters?

Das niederländische Unternehmen Camelot gibt uns Antwort. Die Gebäudemanagement-Firma vermittelt bereits seit Anfang der 1990er Jahre für wenig Geld leere Gemäuer wie Schulen, Krankenhäuser oder auch Schlösser und Klöster an Privatpersonen.

Da die Substanz von Häusern, die längere Zeit leer stehen, deutlich schneller verfällt als die bewohnter Gebäude, kümmert sich die holländische Firma um Bewohner, sogenannte Hauswächter, die sich der Räumlichkeiten annehmen. Praktisch, denn so werden die bisher unbewohnten Objekte wieder beheizt und gelüftet und vor allem vor unerwünschten Besuchern geschützt. Für die Eigentümer ein echtes Schnäppchen, denn ein Hauswächter erspart dem Besitzer Einbau und Wartung einer Alarmanlage oder auch die Kosten für den Einsatz eines Wachdienstes.

Neben entsprechender Neigung für alte Gemäuer solltet Ihr als Hauswächter genügend Flexibilität mitbringen. Ihr könnt nämlich nur so lange eine Immobilie bewohnen, bis der Eigentümer etwas anderes mit dem Gebäude vorhat. Das kann zwar manchmal Jahre dauern, doch sobald ein neuer Verwendungszweck in Sicht ist, hat man als Hauswächter das Nachsehen. Dann heißt es, schleunigst Kartons packen und ausziehen, denn die Kündigungsfrist beträgt nur vier Wochen, wenn auch für beide Parteien.

In Deutschland müsst Ihr als Hauswächter in der Regel lediglich ein Verwaltungsentgelt von rund 165 Euro pro Monat zahlen. Allerdings habt Ihr auch nicht die gleichen Rechte wie normale Mieter. Ihr müsst Euch die Einhaltung besonderer Regeln und Pflichten gefallen lassen wie Rauchverbot, keine Haustierhaltung und keine großen Partys. Auch längere Abwesenheitszeiten wie beispielsweise ein Urlaub müssen dem Unternehmen gemeldet werden. Bei Verstoß gibt es eine Verwarnung und ein Bußgeld von 30 Euro. Nach zwei vergeblichen Aufforderungen folgt die Kündigung. Zudem sieht ein Mitarbeiter von Camelot in regelmäßigen Abständen nach dem Rechten.



Für wen der Reiz überwiegt, als Hauswächter für wenig Geld viel Platz zum Wohnen in einem märchenhaften Schloss oder in einer alten Villa mit parkähnlicher Gartenanlage zu genießen, der zahlt auch kein Geld für Strom, Gas oder Wasser, da die Eigentümer in der Regel die Kosten übernehmen.

Aber wie wird man nun zum Hauswächter? Zunächst könnt Ihr Euch auf der Webseite von Camelot kundig machen und das Verzeichnis der Mietobjekte in Holland, Belgien, Großbritannien, Irland, Frankreich und Deutschland studieren, eine bunte Mischung aus historischen Gebäuden, alten Kinos, Gasthäusern, Schulen, Villen und Bürogebäuden. Auch Zweitwohnungen und Ferienhäuser sind unter den Angeboten zu finden. Alle Gebäude werden mit Fotos und Ortsangabe präsentiert.

Habt Ihr das Passende gefunden, könnt Ihr Euch direkt online für das entsprechende Objekt bewerben. Dazu müsst Ihr bestimmte Kriterien einhalten, die Ihr ebenfalls auf der Camelot Webseite einsehen könnt. Findet Camelot Gefallen an Eurer Bewerbung, geht das Unternehmen auf Euch zu und vereinbart mit Euch einen Besichtigungstermin.

Camelot wurde 1993 in den Niederlanden gegründet und ist mittlerweile in mehreren europäischen Ländern als Spezialist für leer stehende Immobilien aktiv. Interessante Gebäude in Deutschland, die von Camelot bewacht werden, findet Ihr unter anderem in Hamburg, Hannover, Berlin und im gesamten Rhein-Ruhr Gebiet.


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