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Dienstag, 29. Mai 2012

Rabatte und Gutscheine im Internet - Verbraucherzentrale testet Gutscheinportale

Rabatte und Gutscheine im Internet - Verbraucherzentrale testet Gutscheinportale
Mittwoch, 14.09.2011 Groupon – Shooting-Star im Web
Rabatt-Gutscheine sind der Trend der Stunde. Größter Star am Himmel der Gutscheinportale, die uns Preisnachlässe von bis zu 80 Prozent und mehr versprechen, ist derzeit Groupon. Neben Facebook zählt die Plattform für Rabattjäger mit derzeit 55 Millionen Mitgliedern und einem Wert von geschätzten 15 Milliarden Dollar sogar zu den Shooting-Stars im World Wide Web. Das ruft die Konkurrenz auf den Plan.

Google und Facebook im Rabattfieber
Im Dezember letzten Jahres versuchte Google den neuen Giganten für rund sechs Millionen Dollar für sich zu gewinnen – vergeblich, denn Gründer Andrew Mason weiß um das Potential seines enorm wachsenden Unternehmens. Jetzt will Google selbst ins Rabattgeschäft einsteigen und auch Facebook will bei der Rabattschlacht nicht fehlen.

Facebook-Deals und Google Offers
Bereits Anfang der Woche (2011-01-31) startete Facebook mit seinem neuen Gutschein-Dienst "Facebook Deals" in Europa durch. Die Funktion bietet Facebook-Nutzern über die Ortungsfunktion "Places" Rabatte und Gutscheine von Restaurants oder Geschäften in ihrer Nähe. Eine feine Sache, per Knopfdruck an Rabatte und Gutscheine zu kommen, egal, wo man sich gerade aufhält. Kein Problem mit der Facebook-App, die uns auch noch geschickt zu belohnen weiß. Besucht man beispielsweise öfter ein Geschäft oder ein Restaurant, gibts zusätzlich Rabatte oder auch ein kostenloses Getränk zum nächsten Essen.

Zu den Partnern von Facebook Deals zählt beispielsweise auch die Coffeeshop-Kette Starbucks, die allen Facebook-Nutzern einen Kaffee schenkt, wenn sie per Smartphone eine der Filialen besuchen, sowie der Autohersteller Mazda, der sein MX-5-Cabrio mit 20 Prozent Rabatt anbietet und mehrere Fahrzeuge über Facebook verlosen will.



Google hingegen hat in den letzten Tagen unter "Google Offers" erste Angebote ins Netz gestellt. Die lokalen Schnäppchen lassen sich per Google Maps finden – praktisch für alle Nutzer von Googles Handybetriebssystem Android. Ob es den beiden Riesen allerdings gelingen wird, mit ihren Rabattangeboten Groupon einzuholen, bleibt fraglich.

Verbraucherzentrale testet Gutscheinportale
Bei allen Vorteilen solltet Ihr nicht vergessen, dass die angepriesenen Rabattangebote und Gratiszugaben nie ganz umsonst zu haben sind, denn schließlich müsst Ihr neben Euren Daten auch Euren aktuellen Aufenthaltsort verraten. Es sprechen aber auch noch andere Gründe gegen einen vorschnellen Kaufentscheid, sobald von Rabatten die Rede ist. Laut Verbraucherzentrale Hessen sollten die Angebote von Gutscheinportalen vorher genau geprüft werden. Dabei gilt die Regel: Je höher der Rabatt, desto kritischer sollte dieser geprüft werden.

In einem aktuellen Test hat die Verbraucherzentrale Hessen mögliche Tücken im System heraus gefiltert, die es bei der virtuellen Schnäppchenjagd über Anbieter wie beispielsweise Groupon.de, DailyDeal.de, PromoZebra, CooleDeals.de, DealTicket.de oder WestDeal.de zu beachten gilt.

Fallstricke und Lücken beim Kauf von Rabatt-Gutscheinen
Die Verbraucherzentrale erläutert, wie die verschiedenen Coupon-Portale genau funktionieren, wie es zum "Deal" kommt und gibt wichtige Tipps zum Kauf eines Gutscheins wie beispielsweise den Hinweis, vorher die Preise inklusive Versandkosten mit anderen Angeboten zu vergleichen oder den jeweiligen Anbieter zu prüfen. Auch auf die teilweise mangelhaften Datenschutzbestimmungen der Gutscheinportale weisen die Verbraucherschützer hin.

Die ausführliche Verbraucherinformation "Augen auf beim Gruppenkauf: Groupons - Rabattgutscheine im Internet" könnt Ihr kostenlos als PDF-Dokument auf der Webseite der Verbraucherzentrale Hessen downloaden.


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