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Mittwoch, 22. Mai 2013

Rechtliche Fallen bei Facebook - Zum Umgang mit urheberrechtlich geschützten Inhalten

Rechtliche Fallen bei Facebook - Zum Umgang mit urheberrechtlich geschützten Inhalten
Freitag, 27.05.2011 Für viele ist der tägliche Besuch bei Facebook unverzichtbar geworden. Manche tummeln sich sogar mehrmals täglich in dem Sozialen Netzwerk, laden Fotos hoch, besuchen ihre Freunde sowie Fanseiten und schreiben Pinnwände voll. Dass bei allen Aktivitäten auf Facebook allerdings Vorsicht geboten ist, berücksichtigen nur wenige. Nicht nur der Umgang mit persönlichen Daten will wohl überlegt sein, auch das Posten von Bildern, Fotos und anderen urheberrechtlich geschützten Inhalten auf Facebook birgt Fallen und kann richtig teuer werden.

Facebook als wahre Fundgrube für gewiefte Anwälte
Wir alle kennen das. Endlich hat man das Video gefunden, das man gesucht hat, und dann teilt YouTube uns ungerührt mit, "dieses Video ist in Ihrem Land nicht verfügbar". Doch in vielen Fällen ist die rechtliche Seite des World Wide Web nicht so eindeutig – und das macht es gerade so gefährlich. Denn viele nutzen unklare rechtliche Regeln für ihre Interessen, um beispielsweise verschreckende Briefe zu vermeintlichen Rechtsverletzungen zu versenden. Wenn alles nach Plan läuft, fordern auf derartige Abmahnungen spezialisierte Rechtsanwälte sogar noch Schadensersatz für ihre Klienten.

Dabei sollte den meisten von uns mittlerweile klar sein, dass die unerlaubte Nutzung von urheberrechtlich geschützten Grafiken, Fotos, Musik oder Texten richtig zu Buche schlagen kann. Zumindest die Älteren unter uns sollten dies wissen. Anders verhält es sich dagegen im weniger alten Web 2.0, vorzugsweise in großen Sozialen Netzwerken wie Facebook. Dort tut sich mittlerweile eine wahre Fundgrube für findige Anwälte auf, denn Teenies und weniger erfahrene Internetnutzer pflastern ihr Profil und die Pinnwände ihrer Freunde und Bekannten voll, was das Zeug hält. Das bietet Rechtsanwälten zahlreiche Möglichkeiten, schnelles Geld mit Abmahnungen zu machen.

Facebook-Profil von urheberrechtlich geschützten Inhalten frei halten
Junge Menschen stellen sich gern dar, identifizieren sich mit ihren Stars und belegen dies immer wieder gern mit entsprechenden Fotos von Prominenten. Stolz wird das eigene Facebook-Profil mit Lieblingsstars und Sternchen geschmückt. Auch beliebt ist das Posten von YouTube-Videos oder die Veröffentlichung von Songtexten der neusten Hits und da sich die meisten Jugendlichen mit hunderten von Freunden rühmen, die sich alle die neusten Bilder und Texte auch anschauen, übersteigt die Nutzung vieler Facebook-Profile mittlerweile bei weitem die Vorgaben der privaten Nutzung. Das bietet ordentlich Futter für gewiefte Anwälte.



Ob das Foto eines Stars, urheberrechtlich geschützte Bilder, YouTube-Videos, eigene Videos, die bekannte Musikstücke covern, Zitate oder eigene Fotos, die ungefragt Menschen abbilden – es gibt viele Ansätze für Rechtsanwälte, die sich darauf spezialisiert haben, böse Briefe mit Abmahnungen an ahnungslose Internetnutzer zu verschicken.

Facebook-Checklisten zum kostenlosen Download
Die Kanzlei Neubauer will jetzt helfen und stellt Euch "Facebook-Checklisten zur Vermeidung der häufigsten Fehler im Umgang mit Bildern" zum kostenlosen Download zur Verfügung. Die Checklisten geben Euch anhand einer Prüfungskette die Möglichkeit, zu kontrollieren, ob Ihr bei der Nutzung von Bildern das Recht auf Eurer Seite habt. Im Zweifelsfall solltet Ihr Bilder, Texte oder andere Inhalte lieber löschen, um das Risiko einer Abmahnung möglichst gering zu halten.

Tipp: Wer geschäftlich auf Facebook unterwegs ist, dem bietet allfacebook.de das Ebook "Rechtliche Stolperfallen im Facebook Marketing" zum kostenlosen Download an (Geizkragen berichtete).

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