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Dienstag, 14. Februar 2012
Wasserdichte Digitalkameras von Stiftung Warentest geprüft - Wie die Fische im Wasser 
Sechs Kameras haben die Warentester sich genauer angeschaut. Kameras, von denen einige in bis zu 10 Metern Tiefe ihre Arbeit erledigen. Spielt da denn die Bildqualität noch mit? Im besten Fall erzielten die Wasserdichten Bilder mit der Note "befriedigend". Doch auch auf dem Trockenen siehts nicht immer besser aus. Wir wollen sehen, was die drei besten Kameras alles bringen. Getestet wurden neben der Bildqualität, Sucher und Monitor sowie die Betriebsdauer u.a.
Primus ist die Canon PowerShot D10 mit der Gesamtnote "gut" (2,5), die bis zu einer Wassertiefe von 10 Metern funktioniert. Die vielseitigste Kamera im Test lässt sich einfach bedienen, liegt aber schlecht in der Hand.
Nahaufnahmen gelingen mit der Canon "gut". Auch der Bildstabilisator kann sich durchaus sehen lassen, Weißabgleich und Fokussierung sind per Hand möglich. Zudem lässt sich der kontinuierliche Autofokus zuschalten. Die farbige Frontabdeckung der Canon kann nach Belieben gewechselt werden. Ein interner Speicher fehlt.
Durchschnittlich ist der Testsieger für rund 350 Euro zu haben. Im Geizkragen Preisvergleich verkauft Euch der aktuell günstigste Händler die Canon PowerShot D10 allerdings schon für 218,90 Euro (exklusive Versandkosten).
Doch mit dem guten Ergebnis steht die Canon nicht allein. Auch die Panasonic Lumix DMC-FT1 erreichte die Gesamtnote "gut" (2,5) und damit den ersten Platz. Die "gut" zu bedienende, relativ große Weitwinkelkamera zeigte im Test keine großen Schwächen und hält bis zu 3 Meter Tiefe "wasser"dicht.
Die Panasonic bietet den größten Zoombereich und die beste Videoqualität im Test, und das in hoher Auflösung (HD). Fotos und Videos werden über die HDMI-Buchse ausgegeben. Die Einschaltzeit fällt kurz aus, der Auslöser reagiert leicht verzögert. Störend wirkt sich auch der reflektierende Monitor aus. Manueller Weißabgleich und kontinuierlicher Autofokus sind möglich.
Platz drei eroberte sich die Olympus mju TOUGH-6000 mit der Gesamtnote "befriedigend" (2,7). Auch die Olympus arbeitet bei einer Wassertiefe von bis zu 3 Metern. Die Weitwinkelkamera lieferte im Sehtest bei manueller Einstellung und bei Nahaufnahmen durchweg "gute" Ergebnisse.
Blitz und Makro können durch Klopfen an die Gehäuseseiten gesteuert werden. Zudem ermöglicht die Kamera eine sehr starke Makrovergrößerung. Sowohl die Einschaltzeit als auch die Auslöseverzögerung erfolgen zu langsam für Schnappschüsse. Das Display bewerteten die Warentester mit der Note "gut".
Stand: 2011-11-08
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