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Donnerstag, 24. April 2014

Stiftung Warentest testet Kochfelder - Gut gekocht auf Sparflamme

Stiftung Warentest testet Kochfelder - Gut gekocht auf Sparflamme
Montag, 08.07.2013 Wer sein elektrisches Kochfeld nachrüsten und in Zukunft auf Sparflamme kochen will, der steht vor der Entscheidung: Strahlungsbeheizung oder Induktion? Stiftung Warentest (09/2009) hat sich der Frage angenommen und 17 Kochfelder geprüft, darunter sieben mit Induktion. Testkriterien waren zum einen, wie gut die Geräte kochen und zum anderen Handhabung, Sicherheit und Stromverbrauch.

Mit Induktion gehts zwar schneller, dafür aber umso lauter. Außerdem kosten gute Induktion-Kochfelder etwa das Doppelte und es bedarf zusätzlich induktionsgeeigneter Töpfe und Pfannen. Diese Zusatzausgaben kann auch eine Stromkostenersparnis von rund 5 Euro im Jahr nicht bedingungslos ausgleichen.

Unabhängig davon, ob man sich für Strahlung oder Induktion entscheidet, laut Stiftung Warentest ist man mit den Kochfeldern von AEG am besten bedient. Die Geräte verrichten ihre Arbeit nicht nur schnell und verbreiten beim Kochen die Wärme gleichmäßig im Topf, sondern bieten auch Sicherheit und sind günstig im Stromverbrauch.

Testsieger ist das AEG Electrolux 78001K-MN mit der Gesamtnote "gut" (1,9). Das beste Induktionsfeld zeigte sich im Test nicht nur leistungsstark, sondern auch sehr flexibel und schnell. Für Kuvertüre hat das Kochfeld allerdings eine Schwäche, denn diese wird beim Schmelzvorgang leicht überhitzt, da selbst die kleinste Kochstufe noch recht warm ausfällt.

Platz zwei eroberte sich das AEG Electrolux 66331K-MN mit der Gesamtnote "gut" (2,1). Das beste Strahlung-Kochfeld im Test bietet eine Bräter- und Dreikreiszone sowie eine extra Bedienleiste für jede Kochzone. Zwar wird das Gerät dicht am Kochfeldrahmen heißer als andere, dafür kocht es durchweg gut.



Ebenfalls auf Platz zwei landete das Küppersbusch EKI 607.2 M mit der Gesamtnote "gut" (2,1). Das leistungsstarke Induktion-Kochfeld ist etwas umständlich einzubauen, da viele einzelne Arbeitsschritte erforderlich sind. Jede Kochzone lässt sich separat über Plus-Minus-Tasten bedienen. Nachteil: Das Kochfeld weist scharfe Kanten am Rahmen auf und erfordert entsprechende Vorsicht beim Reinigen.

Auch das Miele KM 5945 konnte sich mit der Gesamtquote "gut" (2,1) auf dem zweiten Platz positionieren. Das leistungsstarke Induktion-Kochfeld hatte im Test den geringsten Stromverbrauch. Es lässt sich über Plus-Minus-Tasten bedienen. Negativ: Pfannkuchen waren nach Anleitung zubereitet fast schon angebrannt. Hier empfiehlt es sich auf kleinerer Stufe zu braten.

Und noch ein Ceran-Kochfeld nimmt mit der Gesamtnote "gut" (2,1) den zweiten Platz für sich in Anspruch. Das Neff TT 4440 N, das sich neben seinen Konkurrenten sehr teuer macht. Die Bedienung über einen zentralen abnehmbaren Magnetknopf (TwistPad) ist laut Test sehr gewöhnungsbedürftig. Insgesamt kocht das Strahlung-Kochfeld jedoch gut und auch leise, bietet aber keine Pausentaste und auch keine Ankoch-Automatik.

Rund 2.400 Euro muss man für das Kochfeld auf den Tisch blättern. Da wird der Blick auf den Geizkragen Preisvergleich mal wieder zur Pflicht, denn hier kostet das Neff TT 4440 N aktuell nur 588 Euro (exklusive Versandkosten), fast ein Viertel des Durchschnittspreises.

Preisstand: 2013-10-18


1 Kommentare zum Artikel "Stiftung Warentest testet Kochfelder - Gut gekocht auf Sparflamme"

Kommentar von: Agnes F.
gast
Mehr zu diesem Thema:

http://www.induktionskochfeldtest.com/induktionsherd-test/

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