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Dienstag, 29. Mai 2012

Stiftung Warentest testet Gefriergeräte - Dem Strom die kalte Schulter gezeigt

Stiftung Warentest testet Gefriergeräte - Dem Strom die kalte Schulter gezeigt
Dienstag, 22.11.2011 Gefriergeräte sind einfach praktisch. Hat man keine Lust frisch einzukaufen, wird einfach das Passende aus der Gefriertruhe gefischt. Wer allerdings noch auf einem alten Gefriergerät hockt, der hält sich einen echten Stromfresser im Haus, den es schnell zu vertreiben gilt. Denn laut Stiftung Warentest (09/2010) erreichen die Gefriermodelle, die vor 15 Jahren noch als super sparsam galten, heute meist nicht mal das Mittelmaß. Doch welches Gefriergerät erfüllt heutige Ansprüche?

Die Stiftung Warentest hat insgesamt 23 Gefriergeräte getestet, darunter neun kleine Gefrierschränke in Tischhöhe, neun große Gefrierschränke und fünf Gefriertruhen, von denen insgesamt neun Baugleichheiten sind. Fazit: Gerade billige Gefrierschränke haben oftmals einen hohen Energieverbrauch. Zudem fehlen einigen Modellen wichtige Warnanzeigen.

Für Hausbesitzer, die über einen geräumigen Keller verfügen, eignet sich eine geräumige Gefriertruhe am meisten, da diese nicht nur viel Platz bietet, sondern auch die Kälte lange hält und sparsam mit Strom umgeht. Deshalb stellen wir Euch heute die großen Gefriertruhen (ca. 112 Zentimeter breit und höher als 90 Zentimeter) vor, die im Test am besten abgeschnitten haben.

Insgesamt testete Stiftung Warentest drei große Gefriertruhen und zwei Baugleichheiten unter den Testkriterien Einfrieren und Lagern, Stromverbrauch, Anzeigen und Handhabung. Die geräumigen Gefriertruhen eignen sich mit rund 180 bis 220 Liter Gebrauchsvolumen besonders für große Familien. Ausgestattet mit je zwei bis drei Körben plus Schale als Ablage und Abgrenzung zum Vorgefrierfach, sind alle getesteten Geräte sehr sparsam.



Das beste Ergebnis mit der Gesamtnote "gut" (1,6) erzielte die besonders genügsame Liebherr GTP 2356 Premium, die baugleich mit der teuren Miele GT 228 ES ist. Die Gefriertruhe lagert und friert "gut" (1,9) ein. Zum Einfrieren großer Lebensmittelmengen erfordert es allerdings des langen stromfressenden Vorkühlens, da es sonst sehr lange dauert, bis alles komplett durchgefroren ist.

Den zweiten Platz im Test eroberte sich die Bauknecht GTE 260 A++ mit der Gesamtnote "gut" (1,9), die baugleich mit der Siemens GT 26 MA 30 ist. Im Vergleich zu den Testsiegern sind die Bauknecht und ihr Zwilling von Siemens etwas umständlich zu bedienen. Die Blende ist unten am Gerät angebracht, der Drehregler lässt sich nur mit einer Münze betätigen und die Körbe sind nicht so handlich wie die der Testsieger. Zudem fehlt eine hörbare Warnung vor zu hohen Temperaturen, was besonders bei einem Standort im Keller von Bedeutung ist.

Für rund 470 Euro ist die Bauknecht zu haben. Der aktuell günstigste Händler im Geizkragen Preisvergleich bietet Euch die Bauknecht GTE 260 A++ allerdings schon für günstige 340,99 Euro (exklusive Versandkosten).

Die durchschnittlich 500 Euro teure, baugleiche Siemens GT 26 MA 30 bekommt Ihr im Geizkragen Preisvergleich für aktuell 419,09 Euro (exklusive Versandkosten).

Stand: 2012-05-25


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