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Dienstag, 29. Mai 2012

Spiegelreflexkameras zum geizigen Preis von Stiftung Warentest geprüft

Donnerstag, 16.06.2011 Wer Wert auf gute Fotos legt, der kommt an einer guten Spiegelreflexkamera nicht vorbei, und zwar möglichst mit austauschbarem Objektiv. Seit geraumer Zeit sorgt nun Panasonic mit einer neuen Technik für Aufsehen und bietet eine Kamera mit Wechselobjektiven, die auch ohne Spiegel auskommt.

Die Stiftung Warentest (06/2009) hat die Panasonic Lumix G1 mit 13 aktuellen Spiegelreflexkameras verglichen. Dabei landete die neue Systemkamera von Panasonic mit der Gesamtnote "gut" (2,3) immerhin auf dem sechsten Platz. Testkriterien waren unter anderem die Bildqualität, der Blitz sowie Sucher und Monitor. Überraschendes Ergebnis: Gleich fünf der getesteten Kameras landeten auf dem ersten Platz mit der Gesamtnote "gut" (2,2,).

Die Canon EOS 1000D überzeugte mit einer durchweg guten Bildqualität selbst bei wenig Licht. Allerdings bietet die Belichtungskorrektur nur wenig Möglichkeiten. Die Livebild-Funktion (Live View) erleichtert zwar das Fotografieren mit Stativ oder in anderen komplizierten Aufnahmepositionen, doch nur mit langsamen Autofokus. Will man das Objektiv wechseln, schleift der Bajonettanschluss etwas. Außerdem ist der Monitor kleiner als bei anderen Modellen und starr montiert.

Durchschnittlich muss mit einem Anschaffungspreis von rund 450 Euro gerechnet werden. Da wird der Besuch des Geizkragen Preisvergleichs mal wieder zur Pflicht, denn hier zahlt Ihr aktuell nur 328 Euro (exklusive Versandkosten und ohne Objektiv) für die Canon EOS 1000D.

Die Canon EOS 450D verarbeitet Kontraste gut und bietet insgesamt eine gute Bildqualität. Trotz sehr hoher Auflösung lässt die Bildqualität bei wenig Licht etwas nach. Bei Aufnahmen erweist sich die Handhabung der Spiegelreflexkamera als sehr gut. Allerdings bietet auch dieses Modell von Canon nur wenig Spielraum für die Belichtungskorrektur und die Livebild-Funktion hat auch hier einen langsamem Autofokus zur Folge. Der Monitor ist fest montiert.



Auch die Canon EOS 50D mit HDMI-Anschluss konnte mit guter Bildqualität und Kontrastverarbeitung punkten. Die sehr hohe Auflösung lässt bei wenig Licht allerdings in der Qualität nach. Positiv sticht die Möglichkeit sehr kurzer Belichtungszeiten hervor. Allerdings lassen die Belichtungskorrekturen nur wenig Spielraum. Die Canon EOS 50D zeigt sich schnell startbereit, ermöglicht eine hohe Serienbildfolge und lässt sich bei Aufnahmen sehr gut bedienen. Die Livebild-Funktion werkelt nur mit langsamen Autofokus. Die Gesichtserkennung erleichtert die Aufnahme von Porträtfotos. Der große Monitor fällt zwar gut aus, ist aber starr montiert.

Die Bildqualität der Nikon D90 erhielt die Note befriedigend und zeigte leichte Abstriche bei wenig Licht. Videoclips erstellte die Spiegelreflexkamera mit hoher Auflösung, aber nur mäßiger Qualität. Dafür bietet die Belichtungskorrektur der Nikon D90 einen großen Spielraum. Trotz sehr guter Handhabung bei Aufnahmen fehlt ein Histogramm, das anzeigt, wie viele der Pixel eine bestimmte Helligkeit haben. Auch bei dieser Kamera arbeitet die Livebild-Funktion mit langsamen Autofokus. Die Nikon D90 mit HDMI-Anschluss bietet ebenfalls die Möglichkeit der Gesichtserkennung. Der gute und große Monitor ist starr moniert. Die mitgelieferte Software eignet sich nur zur Konvertierung der Rohdaten.

Entscheidet man sich für den Kauf der Spiegelreflexkamera muss man mit einem Anschaffungspreis von rund 900 Euro rechnen. Der günstigste Händler im Geizkragen Preisvergleich verkauft Euch die Nikon D90 allerdings schon ab 599 Euro (exklusive Versandkosten und ohne Objektiv).

Stand: 2012-01-20


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