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Dienstag, 29. Mai 2012

Gas und Strom - Preise vergleichen und sparen

Gas und Strom - Preise vergleichen und sparen
Mittwoch, 15.12.2010 Waschmaschine, Trockner, Herd, Computer, Fernseher und Licht – das alles kostet Strom und der wird bekanntlich nicht billiger. Im kommenden Jahr erwarten die meisten von uns sogar noch höhere Stromkosten, da die Energiekonzerne ihre Preise teilweise um bis zu 7,5 Prozent anheben werden. Rund 500 Anbieter haben bereits ihre Preiserhöhungen bekanntgegeben, die ab Januar 2011 in Kraft treten werden. Einer der drei größten Stromversorger Deutschlands, EnBW, will den Strompreis sogar um fette 9,8 Prozent anheben.

Doch nicht nur Strom, auch die Gaspreise sind gestiegen. Viele Versorger haben bereits zum 1. Oktober 2010 ihre Gaspreise deutlich angehoben. Das bedeutet bei einem Winter wie dieses und letztes Jahr noch höhere Heizkosten.

Höhere Stromrechnungen, steigende Gaspreise – muss man sich das alles stillschweigend gefallen lassen? Ja und nein. Zunächst lässt sich natürlich wenig an den erhöhten Kosten für Strom und Gas rütteln. Aber der Anbieter kann gewechselt werden, denn von Versorger zu Versorger variieren die Strom- bzw. Gaskosten erheblich. Deshalb lohnt es sich, die Preise für Strom und Gas zu vergleichen und bei Bedarf sofort zu wechseln, um die höheren Kosten auszugleichen.

Nun dürfte dieser Tipp den meisten nicht neu sein, doch immer noch tun sich viele schwer, den Wechsel zu wagen, obwohl sich auf diese Weise locker mehrere hundert Euro sparen lassen. Viele Verbraucher befürchten, dass man ihnen den Strom- oder Gashahn abdrehen könnte. Doch diese Angst ist völlig unbegründet. Der nach dem Strom- bzw. Gaspreisvergleich gewählte Anbieter sorgt beim Wechsel für alles - bis hin zur Kündigung Eures bisherigen Versorgers.

In Kooperation mit Check 24 bietet Euch Geizkragen ab sofort einen unabhängigen Strom- und Gaspreisvergleich. Ihr müsst lediglich Euren Jahresverbrauch und Eure Postleitzahl eingeben und schon bekommt Ihr die preiswertesten Strom- bzw. Gasanbieter in Eurer Region angezeigt.



Bevor Ihr nun aber blind gleich den erstbesten günstigen Anbieter wählt, gilt es zu beachten, ob es sich um ein im Voraus zu bezahlendes Paket handelt, das sämtliche Stromkosten eines Jahres beinhaltet. Von solchen Angeboten solltet Ihr eher absehen, denn wenn der Stromanbieter pleite gehen sollte, ist Euer Geld weg. Außerdem gibt es kein Geld zurück, wenn Ihr weniger Strom als kalkuliert verbraucht. Auch ein möglicher Mehrverbrauch kann mit bis zu 10 Cent je Kilowattstunde ganz schön ins Geld gehen.

Solltet Ihr Single sein und nur wenig Strom verbrauchen, bietet sich in der Regel ein Tarif mit geringer Grundgebühr an, während Großfamilien oder WGs mit hohem Stromverbrauch meist besser bei einem höheren Grundpreis und einem niedrigerem Arbeitspreis weg kommen. Ein Blick auf Eure letzte Jahresstromrechnung sorgt hier für Klarheit.

So der so - ein Wechsel lohnt sich auf alle Fälle - nicht nur, um Geld zu sparen, sondern auch um Einfluss auf die Energieerzeugung zu nehmen und um den Markt zu beleben. Denn warum sollten sich die Energiekonzerne um knackige Angebote bemühen, wenn wir sowieso auf unserem alten Anbieter sitzen bleiben?

Ebenso verhält es sich beim Wechsel des Gasanbieters, wenn auch die Auswahl an Versorgern noch geringer ausfällt als bei den Stromanbietern. Auch hier gilt es, die Angebote sorgfältig zu prüfen und anhand der letzten Gasrechnung zu errechnen, wie groß die mögliche Ersparnis tatsächlich ausfällt.


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