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Donnerstag, 23. Mai 2013

Stiftung Warentest testet Virenschutzprogramme - Es geht auch kostenlos

Stiftung Warentest testet Virenschutzprogramme - Es geht auch kostenlos
Freitag, 30.03.2012 Ob Viren, Würmer oder Trojaner – niemand ist im Netz wirklich sicher, wenn der Computer nicht mit Virenschutz und Firewall ausgestattet ist. Aber welches Virenschutzprogramm bewahrt unseren PC am besten vor Schädlingen?

Es geht auch kostenlos
Stiftung Warentest hat sich in der aktuellen Ausgabe (04/2012) mal wieder gründlich auf dem Markt der Virenschutzprogramme umgeschaut und kommt zu einem ähnlichen Ergebnis wie bereits letztes Jahr (03/2011): Es geht genauso gut auch kostenlos (Geizkragen berichtete).

Kostenlose Virenprogramme sparen Platz und Geld
Insgesamt hat Stiftung Warentest 14 Internetsicherheitspakete mit Firewall und vier kostenlose Virenschutzprogramme unter die Lupe genommen. Die kostenlosen Programme schützen Euren Rechner bereits passabel, wenn auch nicht immer hundertprozentig. So bietet keine der kostenlosen Versionen eine Kindersicherung, einen Spam- und Phishingschutz oder eine Firewall. Aber "das Rundumsorglospaket" gibt es ohnehin nicht, auch nicht bei den kostenpflichtigen Schutzprogrammen.

Windows 7-Firewall besser als kostenpflichtige Programme
Hinzu kommt, dass die meisten kostenlosen Scanner ohne Firewall weniger Speicher und Rechenleistung benötigen und sich deshalb besonders gut für ältere und schwächere Rechner oder auch Netbooks eignen. Zudem greifen die kostenlosen Programme bei der Virenerkennung auf die gleiche Technik zurück wie kommerzielle und die Windows 7-Firewall leistet meist sogar bessere Arbeit als die Firewalls der kostenpflichtigen Schutzprogramme.



Der beste kostenlose Virenschutz
Testsieger der kostenlosen Virenschutzprogramme ist auch dieses Jahr wieder Avira Free Antivirus mit der Bestnote "gut" (2,1). Avast Free Antivirus und AVG Anti-Virus Free Edition 2012 eroberten mit der Gesamtnote "befreidigend" (2,7) den zweiten Platz und Microsoft Security Essentials platzierte sich mit der Note "befriedigend" (2,8) auf dem dritten Platz.

Infektion bei illegalen Downloads oder Webseitenbesuch
Bei allem Schutz, keins der Programme bietet absolute Sicherheit, sei es nun ein kostenloses oder auch kostenpflichtiges. Um sich rundum zu schützen, müssen laut Warentest zudem einige Grundregeln beachtet werden. So können beispielsweise in illegal heruntergeladener Software oder auch Filmen Schädlinge lauern. Selbst der Besuch einer Webseite kann schon fatale Folgen haben und unseren Rechner infizieren.

Müll im E-Mail-Postfach
Auch Anhänge oder Links in Mails von unbekannten Absendern sowie Spam-Mails können gefährlich sein und sollten deshalb nicht geöffnet werden. Und in Sozialen Netzwerken sollte nicht allzu arglos jeder x-beliebige Link angeklickt werden.

Virenschleuder - Fotodrucker in der Drogerie
Was viele nicht wissen: Drucker in Drogerien, auf denen wir ahnungslos unsere Fotos per USB-Stick ausdrucken, haben oftmals keinen Virenschutz. So ist es ein leichtes, den USB-Stick mit Viren zu infizieren, der dann wiederum unseren Rechner zu Hause "ansteckt". Deshalb rät Stiftung Warentest, vorsichtshalber eine schreibgeschützte Speicherkarte zu nutzen oder zumindest den USB-Stick nach der Nutzung im Drogeriemarkt auf Viren zu prüfen.

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