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Donnerstag, 23. Mai 2013

Facebook, studiVZ & Co. - Wie peinliche Privatdateien unserer Karriere schaden

Facebook, studiVZ & Co. - Wie peinliche Privatdateien unserer Karriere schaden
Samstag, 28.08.2010 Ob auf Onkel Erwins 80. Geburtstag, beim alljährlichen Schützenfest oder im heimeligen Schlafzimmer - mit "Deutschland privat", einer Auswahl höchst privater und zum Teil brisanter deutscher Amateurfilme, hat Regisseur Robert Van Ackeren Anfang der 80er die Intimzonen Deutschlands radikal entblößt.

2007 folgte schließlich der zweite Teil "Deutschland privat - Im Land der bunten Träume", in dem Ackeren den Schmalfilmern ein letztes Denkmal gesetzt hat. Abermals sehen wir verwackelte, mit der Super-8-Kamera gedrehte Amatuerfilmchen, die uns in die dunkelsten Ecken deutscher Lebenskultur entführen.

Was damals auf Deutschlands private Sünder beschränkt blieb, hat dank Internet mittlerweile weltweite Ausmaße angenommen. Denn vor der Globalisierung macht auch die Nabelschau nicht halt. Der Menschen Sünden gibt es viele und diese finden sich fein zusammengetragen und ausgestellt in Sozialen Netzwerken wie Facebook, studiVZ & Co.



Dort darf man Alkoholexzessen, Orgien und anderen Peinlichkeiten beiwohnen bis der Arzt kommt - oder der zukünftige Arbeitgeber, der nach Privatdateien schnüffelt, um Informationen über seinen neusten Bewerbungskandidaten zusammen zu suchen. Das kann sehr unangenehme Folgen haben, denn stößt der Cheffe dabei auf schockierende Fotos, Bilder oder andere Dateien, ruft er garantiert den nächsten Bewerber in sein Zimmer.

So macht uns jedenfalls eine Reportage des ZDF, "Peinliche Privatdaten im Internet", glauben. Hier wird gezeigt, wie wir uns selbst und unserer Karriere mit allzu intimen Geständnissen ordentlich schaden können und wie schwer sich diese wieder aus dem Internet entfernen lassen.

Das Angebot existiert nicht mehr.

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